Auf dem Römerpfad durch das Butzerbachtal

Artikel: Auf dem Römerpfad durch das Butzerbachtal

Die atemberaubende Gegend zeichnet sich durch zahlreiche Wasserfälle, Höhlen und schönste Waldlandschaft aus.

Freuen Sie sich auf eine Erlebniswanderung mit lohnenswerten Zwischenstopps. Der 9,1 Kilometer lange Rundweg ist mittelschwer einzustufen und lohnt sich für die ganze Familie. Am Bahnhof in Kordel beginnt der schöne und gut ausgeschilderte Rundweg (Richtung Burg Ramstein) durch das Butzerbachtal. Auf Ihrem Weg befinden sich viele interessante Sehenswürdigkeiten wie die Burg Ramstein, die Sie schon nach einem kurzen Fußmarsch erreichen.

Genießen Sie den herrlichen Ausblick über die Landschaft und stärken Sie sich im Burgrestaurant, bevor Sie weiter ins Butzerbachtal laufen. Dieses lässt sich über einen archäologischen Rundwanderweg, vorbei an schäumenden Wasserkaskaden und Hängebrücken, am Wasser entlang erkunden. Viele der Hängebrücken werden zwar momentan saniert, eine Umleitung ist aber ausgeschildert und führt direkt an den Brücken vorbei. Der Reiz der Wanderunggeht deswegen nicht verloren. Im Anschluss gelangen Sie zu den berühmten Pützlöchern, in denen die Römer vor fast 2.000 Jahren Kupfererz gewonnen haben.

Das Bergwerk kann von Mai bis Ende Oktober nach Anmeldung (Tel.-Nr. 0651 4355436) besichtigt werden. In direkter Nähe befinden sich auch die römischen Steinbrüche, aus denen die Steine der Trierer Porta Nigra stammen. Außerdem sollten Sie auf Ihrer Route einen kleinen Abstecher zur Genovevahöhle machen, einer der größten der Region, in der schon vor Urzeiten Menschen lebten, und einen Blick in die Klausenhöhle werfen. Zurück auf dem Rundweg, wandern Sie einfach weiter über Ramstein bis Kordel. Ohne Pausen ist der komplette Rundweg in etwa dreieinhalb Stunden zu schaffen. Vom Bahnhof bringt Sie der nächste Zug dann wieder entspannt nach Hause.

Mehr Informationen: www.roemerpfad.de

So kommen Sie hin:

Mit dem RE 22 ab Köln oder der RB 22 ab Gerolstein oder Trier erreichen Sie bequem den Kordeler Bahnhof.

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