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Meldungen aus 2024
17. Dezember 2024 | Streetart-Initiative gestaltet Bahnhof „UN Campus“ im Auftrag von go.Rheinland und DB um
Großflächiges Kunstwerk schmückt Bonner Haltepunkt +++ Gemeinsames Projekt mit dem Museum Koenig Bonn zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Vandalismusprävention +++ Kunst trifft Wissenschaft zum Insektenschutz
Bonn: Zwei Wochen wurde mit Hochdruck gearbeitet. Nun kann das Kunstwerk an der fast 900 Quadratmeter großen Fläche bestaunt werden: Die Künstler Kai Niederhausen („Semor“) und Roman de Laporte („Jack Lack“) haben die Unterführung und die barrierefreie Zuwegung des Haltepunkts „Bonn UN Campus“ in ein sogenanntes Mural (dt.: Wandmalerei) verwandelt. Das Projekt im Auftrag von go.Rheinland und der Deutschen Bahn (DB) wurde gemeinsam mit dem Museum Koenig Bonn des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) initiiert. Es soll auf die Gefährdung von Insekten durch Lichtverschmutzung aufmerksam und gleichzeitig deutlich machen, wie Naturschutz mit einfachen Lösungen möglich ist.
Im Projekt BALIN untersuchen Wissenschaftler*innen des LIB die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Insekten an Bahnsteigen. Sie analysieren alternative Leuchten, um die Anziehung von Insekten zu reduzieren. Die Umsetzung der Graffiti erfolgte über den gemeinnützigen Verein InUrFaCE e.V., der sowohl auf ein internationales Netzwerk von Wissenschaftler*innen aus der Biodiversitätsforschung, als auch von Street-Art-Künstler*innen zurückgreift. Ziel des Vereins ist es, durch Kunst die Wertschätzung von biologischer Vielfalt in der Gesellschaft zu erhöhen und zu bewusstem Umgang mit den Ressourcen der Natur anzuregen.
„Das ist uns im Rahmen dieses Projekts ganz besonders gelungen“, erklärt Künstler „Semor“. „Die Idee unseres Vereins InUrFaCE e.V. ist es, mit simplen Dingen einen Beitrag zur Sensibilisierung von wichtigen Themen, die die Artenvielfalt betreffen, zu leisten. Mit Projekten wie diesem möchten wir Menschen mithilfe von schöner, bunter Gestaltung dazu anregen, sich mit der Thematik des Insektenschutzes durch Vermeidung von Lichtverschmutzung auseinanderzusetzen. Und die Reaktionen der Passant*innen sind durchweg positiv. Alle haben sich gefreut, wenn sie in Gesprächen mit uns gehört haben, worum es uns mit dem Projekt geht. Im Namen des Vereins möchte ich mich auch bei den Wissenschaftler*innen des Museums Koenig Bonn für die gute Zusammenarbeit bedanken.“
„Unsere Arbeit im LIB spannt den Bogen vom Wissen zum Handeln“, betont Prof. Dr. Bernhard Misof, Generaldirektor des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels. „Auf Basis unserer Forschungsdaten entwickeln wir Handlungsempfehlungen für die Praxis, die wir in diesem Fall mit der Deutschen Bahn im Projekt BALIN zur Beeinträchtigung von Insekten durch Lichtverschmutzung erarbeiten. Oft sind es einfache Lösungen, wie hier die Wahl von Leuchten, die wertvolle Veränderungen bringen können und für die wir die notwendigen Untersuchungsergebnisse liefern. Dass in diesem Projekt die oft übersehenen und schützenswerten Insekten mit einer künstlerischen Präsentation zudem zum Blickfang werden, gefällt mir besonders gut.“
Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner zeigt sich begeistert von dem Projekt: „Ich begrüße die gemeinsame Initiative der Deutschen Bahn, von go.Rheinland, des Museums Koenig Bonn des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels und des Vereins »InUrFaCE«. Der Bahnhof UN Campus als Tor zum Bundesviertel ist durch die ausgesprochen ästhetische Gestaltung der beiden Künstler, Kai »Semor« Niederhausen und Roman »Jack Lack« de Laporte, ein neuer Blickfang in Bonn. Den Künstlern gelingt es, nicht nur die Schönheit von Insekten, sondern auch deren Schutz auf eingängigem Weg in den Blick der Passantinnen und Passanten zu rücken.“
„Bahnhöfe stellen Eingangstore zum Nahverkehr dar, an denen sich die Fahrgäste wohlfühlen möchten und sollen. Daher nehmen wir im Schulterschluss mit der DB sehr gerne Geldmittel in die Hand, um Kunstgraffiti zu beauftragen. Die Resonanzen der Fahrgäste sowie die Zugriffszahlen auf unsere Streetart-Website zeigen, dass solche Kunstprojekte sehr gut ankommen. Wenn dabei noch ein Beitrag zur Biodiversitätsbildung erfolgen kann, wie am UN Campus, umso besser“, so Willi Koenen, Bereichsleiter Qualität & Sicherheit des Schienenpersonennahverkehrs bei go.Rheinland.
Michael Hundacker vom Bahnhofsmanagement der DB in Köln freut sich, dass Reisende künftig von einem attraktiveren Bahnhof profitieren können: „Als größter Gastgeber Deutschlands investieren wir viel in unsere Bahnhöfe, damit Reisende sich dort wohl fühlen. Unsere Kundenbefragungen zeigen: In farbigen, künstlerisch gestalteten und gut beleuchteten Unterführungen fühlen sich Reisende deutlich wohler. An der Station Bonn UN Campus haben wir gemeinsam den Weg zum Zug für die Reisenden gleich doppelt aufgewertet: Das Wandbild lädt einerseits zum Staunen ein und regt gleichzeitig dazu an, sich damit zu beschäftigen, wie wir unsere Umwelt jetzt und für unsere Kinder schützen können.“
Hintergrund: Warum investiert go.Rheinland gemeinsam mit der DB in Kunstgraffiti?
Der jährlich erscheinende Stationsbericht von go.Rheinland bietet wichtige Erkenntnisse, um den Zustand der Stationen zu verbessern. Ein großes Problem sind Vandalismusschäden: zerstörte Mülleimer und Informationsvitrinen, Schmierereien. Zu möglichen Maßnahmen, um die Aufenthaltsqualität an den Stationen zu erhöhen, gehören auch Kunstgraffiti. Im Rahmen von „Streetart meets Stations“ als 2022 ins Leben gerufene Graffitioffensive von go.Rheinland und der DB wird eine Verbindung zwischen der Subkultur und einer angenehmen Atmosphäre an den Stationen hergestellt.
Die beauftragten und hochwertig gestalteten Malereien geben den Stationen ein freundliches Erscheinungsbild und helfen im Idealfall dabei, neuerliche Vandalismusschäden durch Schmierereien zu verhindern oder wenigstens einzugrenzen. Am Haltepunkt UN Campus können Passant*innen auf einer Infotafel Hintergründe des Graffiti-Projekts sowie zum durch Lichtverschmutzung entstehenden Risiko für Insekten erfahren.
go.Rheinland ist Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Fördergeber für Investitionen in den ÖPNV und den SPNV sowie Träger regionaler Mobilitätskonzepte im Rheinland.
Ende des Expander-Inhaltes16. Dezember 2024 | Mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung: go.Rheinland setzt „Grundgesetz“ für ÖPNV und SPNV in der Region auf
Bürger*innen und Stakeholder in der Region können an der Gestaltung des Mobilitätsplans mitwirken
Köln. Gemeinsam mit seinen Trägerzweckverbänden Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bildet go.Rheinland den Mobilitätsverbund für die Region Rheinland. Dessen vielfältige Aufgaben und Aktivitäten werden nun erstmals in einem Gesamtplan abgebildet – dem „Mobilitätsplan/SPNV-Nahverkehrsplan 2025“. Der derzeit noch gültige Nahverkehrsplan ist von 2016. go.Rheinland hat als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und als Förderer einer integrierten Verkehrsgestaltung im Rheinland die Aufgabe, den SPNV zu planen, zu beauftragen, aus Fahrgeldeinnahmen und öffentlichen Zuschüssen zu finanzieren und den öffentlichen Verkehr zusammen mit anderen Verkehrsmitteln und Mobilitätsdienstleistungen so zu gestalten, dass für die rund 4,5 Millionen Menschen im Rheinland ein leistungsfähiges und bedarfsgerechtes Nahverkehrsangebot bereitgestellt werden kann. Darüber hinaus fördert go.Rheinland Investitionen der Kommunen und Verkehrsunternehmen in den Ausbau des ÖPNV sowie des SPNV.
Die Fortschreibung des „Mobilitätsplan/SPNV-Nahverkehrsplan 2025“ beschäftigt die Expertinnen und Experten bei go.Rheinland schon lange. Die Idee der Erstellung eines Gesamtplans ist aus dem „Regionalen Klimaschutzteilkonzept Mobilität für das Rheinland“ hervorgegangen. Er basiert auf dem SPNV-Nahverkehrsplan 2016, auf der vor rund einem Jahr beschlossenen Konzeption der SPNV-Zielnetze 2032 und 2040 und auf der Erweiterung durch die hiermit verbundenen Mobilitätsaufgaben der drei Zweckverbände. „Wir gehen den Weg vom Verkehrs- zum Mobilitätsverbund konsequent weiter und denken ÖPNV und SPNV gesamthaft. Der Mobilitätsplan 2025 wird in den kommenden Jahren die Leitplanken für die regionale Verkehrsplanung setzen – er wurde in den Gremien von go.Rheinland auch schon als »Grundgesetz« für den Nahverkehr im Rheinland bezeichnet.“, sagt Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland. „Dass wir über eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit Anregungen von politischen Gremien, aber auch von körperlich eingeschränkten Menschen und der Wirtschaft mitnehmen, garantiert dabei eine bestmöglich bedarfsgerechte Planung.“
Seite heute und bis zum 07. Februar 2025 werden Bürgerinnen und Bürger sowie Entscheiderinnen und Entscheider in den Kommunen, (Verkehrs-) Unternehmen, Fahrgastverbände und Interessensvertretungen auf der Internetpräsenz von go.Rheinland Gelegenheit zur Einsicht in den Gesamtplan und zum Einreichen von Anregungen bzw. Stellungnahmen haben. Der Entwurf zum Mobilitätsplan 2025 wird nach Prüfung der Eingaben fertiggestellt und soll noch vor der Sommerferienzeit durch die Gremien von go.Rheinland beschlossen werden.
Auch die Nachbaraufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) schreiben derzeit ihre Nahverkehrspläne fort. Norbert Reinkober: „Wir erarbeiten die Planungen in engem Austausch mit den Nachbarräumen, um eine ineinandergreifende Planung zu gewährleisten und nutzen sich bietende Synergieeffekte.“
Ende des Expander-Inhaltes13. Dezember 2024 | Wiederaufbau Ahrtalbahn: Ab Fahrplanwechsel halten Züge an neuer Haltestelle Heimersheim/Lohrsdorf
Bisheriger Haltepunkt aus Engstelle der Ahr verlegt • Barrierefreie Verkehrsstation und neuer Fußgängerübergang in acht Monaten errichtet • Fachleute arbeiten weiter an Bahnhöfen, Tunneln und Brücken • Wiederaufbau und Elektrifizierung im Zeitplan
Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember profitieren die Menschen an der Ahr von einem neuen Haltepunkt in Heimersheim/Lohrsdorf. Die Deutsche Bahn (DB) hat in Abstimmung mit der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler die bisherige Haltestelle Heimersheim aus einer Engstelle der Ahr heraus etwa 700 Meter in Richtung Lohrsdorf verschoben. In den vergangenen acht Monaten haben die Fachleute der DB die neue barrierefreie Haltestelle mit einem Wetterschutz errichtet. Zudem haben sie einen neuen Fußgängerübergang gebaut. Von den beiden insgesamt 140 Meter langen Bahnsteigen geht am 15. Dezember zunächst einer in Betrieb. Der Zweite folgt mit der Inbetriebnahme der gesamten wiederaufgebauten und elektrifizierten Strecke. Der alte Haltepunkt, den die Bautrupps direkt nach der Flut provisorisch wieder aufgebaut hatten, wird nun zurückgebaut. Dort gegenüber errichtet die DB im Auftrag der Kreisverwaltung Ahrweiler eine 900 Meter lange Stützwand.
DB-Projektleiter für den Wiederaufbau der Ahrtalbahn, Christian Sauer: „Die neue Haltestelle Heimersheim/Lohrsdorf markiert einen weiteren Meilenstein beim Wiederaufbau der Ahrtalbahn. Wir sind mit der Haltestelle und der Bahnstrecke nun weiter von der Ahr abgerückt. So bekommt der Fluss mehr Raum und wir beseitigen eine entscheidende Engstelle. Mit der neuen Stützwand am ehemaligen Haltepunkt wird zusätzlich mehr und besserer Hochwasserschutz für die Stadt geschaffen.“
Verbandsdirektor des Zweckverbandes SchienenPersonenNahVerkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Thorsten Müller: „Es ist schön, dass wir nach den schrecklichen Zerstörungen der Flutkatastrophe die neue Station in Heimersheim-Lohrsdorf in Betrieb nehmen können. Der neue Standort ist für unsere Fahrgäste gut zu erreichen und liegt nicht mehr so im Hochwassergefahrenbereich. Für das große Engagement vor Ort für die neue Station möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern sowie Bürgermeister Guido Orthen und seinem Team meinen Respekt aussprechen. Wir hoffen auf rege Nutzung der Nahverkehrszüge von und bis zur neuen Station.“
Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen: „Der neue Haltepunkt Heimersheim/Lohrsdorf zeigt, dass Wiederaufbau auch schnell gehen kann. Um eine echte dauerhafte Verbesserung der Erreichbarkeit sicherzustellen, haben wir noch einige dicke Bretter zu bohren. Nicht zuletzt die Herstellung eines Bahnhaltepunkts in Heppingen in Abstimmung mit dem Land. Aber heute freuen wir uns zunächst einmal über diesen ersten Schritt.“
Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet auch im kommenden Jahr 2025 weiter unter Hochdruck an der Ahrstrecke. Zu den vielfältigen Maßnahmen, die dafür nötig sind, gehört die Erneuerung von insgesamt zehn Bahnhöfen und Verkehrsstationen, der Bau von Brücken, die Sanierung von fünf Tunneln und die Elektrifizierungsarbeiten für einen umweltfreundlichen Bahnverkehr auf der Strecke.
Die Arbeiten im Einzelnen:
Bahnhöfe und Haltestellen: In Bad Neuenahr saniert die DB das Gleis 2 und baut den Mittelbahnsteig neu. Zudem erneuert sie die Ausstattung und baut den bereits vorhandene Überweg für die Reisenden um. Die Verkehrsstation in Dernau verlegen die Bautrupps zurzeit an ihre Position am Festplatz. Auch hier entsteht ein neuer barrierefreier Bahnsteig mit Rampe. In Rech hat der Neubau im November begonnen. In Walporzheim ist ein neuer Bahnsteig mit einem Treppenaufgang entstanden, der im kommenden Jahr um eine Rampe für einen barrierefreien Zugang erweitert wird. Auch in Kreuzberg haben Bautrupps schon losgelegt.
Tunnel und Brücken: Auch der durch die Flut 2021 völlig zerstörte 14 Kilometer lange Abschnitt der Ahrtalbahn zwischen Walporzheim und Ahrbrück nimmt wieder Form an. Ein Jahr nach dem offiziellen Baustart hat die DB im November mit „Marienthal 2“ die erste von insgesamt 13 neuen Brücken an ihren Platz über der Ahr eingeschoben Für die großen Stahlbrücken „Mariental 1 und 3“ und „Bunte Kuh“ hat die Vormontage der Teile begonnen. Bei nahezu allen Brücken arbeiten die Fachleute gerade zeitgleich, um den engen Zeitplan zu halten.
Zudem laufen die Arbeiten an fünf Tunneln, die für die Elektrifizierung vorbereitet werden. Sie liegen alle auf der auf einem kurzen Abschnitt zwischen Rech und Altenahr. An allen Bauwerken müssen Sanierungen und Elektrifizierungsarbeiten stattfinden, damit ab Ende 2025 ökologischer Zugverkehr an der Ahr rollen kann.
Am Saffenburger Tunnel haben die Expert:innen schon an beiden Tunnelportalen die Hänge gesichert und die Portale zurückgebaut. Sie haben die gesamte Tunnelröhre mit einer Fräse und durch gezielte Sprengungen aufgeweitet. So schaffen sie Platz für die Oberleitung und die benötigten Sicherheitsräume. In den Tunneln in Laach und Reimerzhoven sowie im Krähardt-Tunnel schaffen die Fachleute Raum für die Oberleitung, indem sie die Sohle tiefer legen. Zudem bekommen alle drei Tunnel eine neue Innenschale. Der Engelsley-Tunnel, unterhalb von Altenahr und der Ruine der Burg Are, wird wie der Saffenburger Tunnel bergmännisch aufgeweitet und saniert.
Der Wiederaufbau und die Elektrifizierung der Ahrstrecke zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.
Ende des Expander-Inhaltes11. November 2024 | Wiederaufbau Ahrtalstrecke: Startschuss für die erste neue Eisenbahnbrücke „Mariental 2“
Neue Brücken bieten mehr Hochwasserschutz • Fachleute schieben die 420 Tonnen Stahlkonstruktion über die Ahr • Zwölf weitere Brücken in Vorbereitung • Expert:innen passen fünf Tunnel für Oberleitungen an • Wiederaufbau und Elektrifizierung im Zeitplan
Der durch die Flut 2021 völlig zerstörte 14 Kilometer lange Abschnitt der Ahrtalbahn zwischen Walporzheim und Ahrbrück nimmt wieder Form an. Ein Jahr nach dem offiziellen Baustart schiebt die Deutsche Bahn (DB) heute mit „Marienthal 2“ die erste von insgesamt 13 neuen Brücken an ihren Platz über der Ahr ein. In den frühen Morgenstunden haben die Fachleute damit begonnen, die 68 Meter lange und insgesamt rund 420 Tonnen schwere Konstruktion aus Stahl Stück für Stück in ihre zukünftige Position zu schieben.
In den vergangenen Monaten haben die Bautrupps die Pfeiler und Wiederlager gebaut und mit regionaltypischem Naturstein verblendet. Die neue Stahlbrücke haben die Expert:innen vor Ort aus Einzelteilen gefertigt. Für die großen Stahlbrücken „Mariental 1 und 3“ und „Bunte Kuh“ hat die Vormontage der Teile begonnen. Bei nahezu allen Brücken arbeiten die Fachleute gerade zeitgleich, um den engen Zeitplan zu halten. Zudem laufen die Arbeiten an fünf Tunneln, die für die Elektrifizierung vorbereitet werden.
DB-Konzernbevollmächtigter für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Dr. Klaus Vornhusen: „Mit dem Einschub der ersten neuen Brücke haben wir einen wichtigen und symbolträchtigen Meilenstein für das Ahrtal erreicht. In kurzer Zeit bauen wir zusammen die Infrastruktur des ganzen Tales wieder auf. Die Kolleg:innen der DB und der Baufirmen investieren all ihre Energie, damit die Züge Ende 2025 wieder fahren können – und das umweltfreundlich unter Strom, statt wie bisher mit Diesel. Wir bedanken uns auch bei unseren Partner:innen im Land, im Kreis, und gerade auch bei den Genehmigungsbehörden, die diese Mammutaufgabe für wieder mehr Lebensqualität im Ahrtal gemeinsam mit uns schultern.“
Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer: „Die Wiederherstellung der zerstörten Bahninfrastruktur im Ahrtal kommt mit großen Schritten voran. Das ist eine große Erleichterung für die Menschen im Ahrtal. So kehrt nach der schrecklichen Flutkatastrophe Stück für Stück wieder Normalität zurück in das Ahrtal. Mit dem Wiederaufbau und der durchgängigen Elektrifizierung der Ahrtalbahn stellen wir die Weichen für einen attraktiven, modernen, nachhaltigen und klimafreundlichen Nahverkehr im Ahrtal für Schülerinnen und Schüler, Pendlerinnen und Pendler, Tourismus und Wirtschaft. Dank der bundesrechtlichen Beschleunigungsmöglichkeiten kann das Bauvorhaben in „Rekordtempo“ realisiert werden. Finanziell beteiligt sich die Landesregierung mit etwa 23,65 Millionen Euro an der Elektrifizierung. Zudem nutzen wir Synergien: Bahnstrecke und Radweg werden „aus einer Hand“ geplant und realisiert. Der technisch anspruchsvolle Brückeneinschub zeigt, welche vielfältigen Herausforderungen dabei zu meistern sind. Dies war nur möglich durch einen Kraftakt und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligter – DB AG, Bund, Land, Kreis und Kommunen, Zweckverband, Planer und Bauunternehmen. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken!“
Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Katrin Eder: „Die Bilder der Flutereignisse in Spanien haben schlimme Erinnerungen an die Flutkatastrophe im Ahrtal hervorgerufen. Die Ahrstrecke ist damals durch die Flut zerstört worden. Im Zuge des Wiederaufbaus werden viele Bauwerke in hochwasserresilienter Bauweise errichtet. Zugleich wird die Strecke elektrifiziert. Zudem kann mit der Umstellung von dieselbetriebenen Zügen auf moderne Elektrotriebwagen mit Öko-Strom ein entscheidender Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehrssektor geleistet werden. Die Elektrifizierung macht den ÖPNV und den Schienenpersonennahverkehr zu einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Mobilitätsalternative zum Individualverkehr. Die heutige Baumaßnahme ist damit ein Fortschritt hin zu einer nachhaltigen Mobilitätsform im Kampf gegen die Erderhitzung.“
Staatssekretärin am Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Petra Dick-Walther: „Das Besondere an der Brücke ist, dass hier die Bahninfrastruktur und die Radwegeinfrastruktur gemeinsam vorangebracht werden. Hier - direkt neben der Bahn - wird nämlich der Ahrradweg verlaufen. Der Überbau der Radwegebrücke wird auf die Brückenwiderlager gelegt; damit werden über Verkehrsträger hinaus Synergien genutzt. Den Radtouristen und den Alltagsradlern ihren Ahr-Radweg wieder zurück zu geben - dem Ziel kommen wir heute ein Stück näher.“
Der Wiederaufbau und die Elektrifizierung der Ahrstrecke zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.
Für zuverlässigeren und ökologischen Verkehr elektrifiziert die DB die Strecke mit dem Wiederaufbau und stattet sie mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Damit wird eine wesentliche Grundlage für einen 20-Minuten-Verkehrstakt auf der Strecke geschaffen. Die DB gestaltet die Infrastruktur so, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.
Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich und Busse ersetzen bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke die Züge. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.
Ende des Expander-Inhaltes6. November 2024 | Mit dem Zug zum karnevalistischen Sessionsauftakt nach Köln
go.Rheinland und der VRR setzen am Elften im Elften zusätzliche Züge ein und sorgen für mehr Sitzplätze
Köln. In diesem Jahr fällt der Startschuss für die fünfte Jahreszeit auf einen Montag. Damit die vielen erwarteten Jecken pünktlich zum Auftakt der Karnevalssession am Montag, den 11. November 2024, nach Köln und am Abend wieder Richtung Heimat kommen, haben die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr go.Rheinland und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Zusatzzüge bestellt. Zudem wurden bei mehreren Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) erhöhte Kapazitäten geordert.
Das Verkehrsunternehmen TRI Train Rental GmbH (TRI) wird insgesamt 33 Zusatzfahrten anbieten. Morgens starten zwei Zusatzzüge um 07:25 Uhr und um 08:40 Uhr in Essen. Von dort fahren sie auf dem Linienweg des RE 1 über Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf bis zum Kölner Hbf, den sie um 08:45 Uhr und um 09:58 Uhr erreichen werden. Ab 10:00 Uhr pendeln die Zusatzzüge dann im Stundentakt zwischen Düsseldorf Hbf und Köln Hbf. In den späten Abendstunden werden die beiden letzten Zusatzfahrten Richtung Düsseldorf bereits in Köln Süd beginnen (Abfahrt 22:10 Uhr und 23:20 Uhr).
Aufgrund des zu erwartenden höheren Fahrgastaufkommens werden DB Regio und National Express am 11.11. die Kapazitäten ihrer Züge bei mehreren Linien erhöhen und somit längere Züge einsetzen. Geplant ist dies auf den Linien RE 8, RE 22, RB 24 und RB 48.
Die Deutsche Bahn bereitet sich mit mehr als 70 zusätzlichen Sicherheitskräften in Köln Hbf, Bonn Hbf und Köln Süd auf den Sessionsauftakt vor. Die DB warnt insbesondere noch einmal nachdrücklich vor dem unberechtigten Betreten der Gleisanlagen und den sich hieraus ergebenden Gefahren für das eigene Leben und die Störung des Zugverkehrs in der An- und Abreisephase. Die Informationen zu den Sonderverkehren werden in die elektronischen Fahrplanauskünfte aufgenommen.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund von mehrwöchigen Bauarbeiten zur Gleiserneuerung bei Troisdorf bestehen Einschränkungen auf der Siegstrecke. Um die Auswirkungen der Baumaßnahme abzumildern, wurde ein Pendelverkehr des RE 9a zwischen Siegburg/Bonn und Köln Hbf eingerichtet. Dieser verkehrt trotz Bautätigkeit tagsüber einmal stündlich ohne Zwischenhalt. Möglich wird dies durch die Nutzung der Fernverkehrsgleise. Am 11.11. werden zudem die Ersatzbusse des SEV S 12 zwischen Köln Frankfurter Straße und Porz/Wahn bis Siegburg/Bonn verlängert. Detaillierte Informationen finden Sie unter Zuginfo NRW
Ende des Expander-Inhaltes28. Oktober 2024 | Für einen umweltfreundlicheren Bahnverkehr in der Region: Elektrifizierung der Eifelstrecke startet
In Zukunft keine Dieselzüge mehr zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang • Um Platz für die neuen Oberleitungen zu schaffen, passt die DB 56 Brücken und zehn Tunnel an • Fertigstellung der Arbeiten stufenweise ab 2026 • Investitionen von rund 500 Millionen Euro
Die Deutsche Bahn (DB) startet mit der Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang. Künftig sollen über die rund 164 Kilometer lange Verkehrsader umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge rollen. Da elektrisch betriebene Züge besser beschleunigen können und weniger störanfällig sind, sorgen sie für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit für die Reisenden. Vertretende von Deutscher Bahn und Politik gaben heute in Kyllburg das offizielle Startsignal für die Arbeiten. Für die Elektrifizierung der Eifelstrecke investieren der Bund und die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen rund 500 Millionen Euro.
Die Elektrifizierung der Eifelstrecke zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie "Starke Schiene", die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.
DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Drei Jahre nach der Flut haben wir die Eifelstrecke größtenteils wiederaufgebaut. Nun gehen wir einen weiteren Schritt: Wir sorgen dafür, dass der Diesel im Zugverkehr zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang bald der Vergangenheit angehört. Mit einem umweltfreundlicheren und zuverlässigeren Angebot wollen wir mehr Menschen überzeugen, auf die Bahn umzusteigen.“
Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz Katrin Eder: „Die Elektrifizierung der Eifelstrecke trägt entscheidend zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität in Rheinland-Pfalz bei. Durch den Bau von Oberleitungen und die technischen Anpassungen der Infrastruktur werden Strecken für elektrisch angetriebene Zügen nutzbar, die zuvor nur durch dieselbetriebene befahren werden konnten. Projekte wie diese sind wichtige Weichenstellungen für den Plan des Bundes, bis zum Jahr 2030 eine Quote von 75 Prozent Elektrifizierung im bundesweiten Schienennetz zu erreichen. Zugleich tragen sie zu dem im Koalitionsvertrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz festgelegten Ziel, den ÖPNV weiterzuentwickeln, bei. Die Elektrifizierung der Eifelstrecke wird den ÖPNV/SPNV langfristig stärken und einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Klimaneutralität im Verkehrssektor zu erreichen.“
Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer: „Die Elektrifizierung ist gemeinsam mit dem Wiederaufbau nach der Flut die mit Abstand größte Eisenbahn-Investition in der Region seit dem Bau der Eifelstrecke vor mehr als 150 Jahren. Das ermöglicht neue Verbindungen auf der Strecke, zum Beispiel eine Anbindung der Eifel an das Rheinische S-Bahn-Netz.“
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr Oliver Luksic: „Dass wir hier heute stehen und den Baustart der Elektrifizierung der Eifelbahn feiern können, ist, wenn wir uns in die Situation vor drei Jahren zurückversetzen, kaum vorstellbar. Was alle Beteiligten hier in kürzester Zeit quasi von null wiederaufgebaut haben, ist beispiellos. Dabei kam erstmals eine Besonderheit zum Tragen: Nicht nur der Wiederaufbau wurde weitestgehend genehmigungsfrei gestellt und so deutlich beschleunigt, sondern auch die Elektrifizierung der Strecke konnte direkt aus einer Hand mitgeplant und umgesetzt werden. Das ist ein echtes Plus. Denn elektrische Züge sind umweltfreundlicher, leiser und verlässlicher.“
Landrat des Eifelkreis & stellvertretender Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord Andreas Kruppert: „Die Elektrifizierung der Eifelstrecke ist ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigeren und verlässlicheren Mobilität. Für die Bürgerinnen und Bürger in unseren ländlich geprägten Regionen entstehen bedeutende Vorteile: Die wiederaufgebaute Infrastruktur ermöglicht einen umweltfreundlicheren Bahnverkehr mit verbesserter Pünktlichkeit, was vor allem den Alltag vieler Pendler erleichtern wird. Es ist wichtig, dass der Bahnverkehr widerstandsfähig und zukunftsfest bleibt – ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserer Heimat.“
Co-Vorsitzender des Sektorbeirats und Geschäftsführer go.Rheinland GmbH Dr. Norbert Reinkober: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von dem Unwetter so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken so schnell modernisieren können. Dies ist nur durch eine gute institutionsübergreifende Zusammenarbeit und einen breiten politischen Schulterschluss möglich geworden. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und für mehr Zuverlässigkeit sorgen.“
In den kommenden Jahren errichtet die DB auf der Eifelstrecke allein 300 Kilometer Fahrdraht und zehn Bahnstromanlagen. Außerdem erneuert sie zahlreiche Gleise und Weichen und passt 56 Brücken und zehn Tunnel an, um Platz für die neuen Oberleitungen und Züge zu schaffen. Ab 2026 sollen erste Streckenbereiche technisch fertiggestellt sein.
Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe
Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Eifelstrecke auf zahlreichen Abschnitten in NRW und Rheinland-Pfalz nahezu komplett verwüstet. Der Wiederaufbau kam an vielen Stellen einem Neubau gleich. Neben der Strecke mit Gleisen, Schwellen und Schotter mussten unter anderem auch 170 Brücken und Durchlässe sowie 24 Bahnübergänge erneuert werden. Dabei achtete die DB darauf, dass die neue Infrastruktur widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.
Das vergleichsweise hohe Tempo bei Wiederaufbau und Elektrifizierung ist neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So gelten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Bund, Land, Aufgabenträger, Gemeinden und DB arbeiten eng zusammen, um den Menschen schnell ein weiteres Stück Normalität zurückzubringen.
Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB
Schon heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Dieser Wert liegt über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht.
Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt 68 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.
Ende des Expander-Inhaltes23. Oktober 2024 | Strom für die Eifelstrecke: Stufenweise Fertigstellung ab 2026 – Durchgehender elektrischer Bahnverkehr im Jahr 2028
Vor Betriebsaufnahme: Einbindung der neuen Anlage auf 164 Kilometern in deutsches Bahnstromnetz erforderlich • Bauablauf abhängig von Marktlage bei Material und Firmen
Für eine starke Schiene in der Eifel-Region elektrifiziert die Deutsche Bahn (DB) die Eifelstrecke. Damit auf der rund 164 Kilometer langen Verkehrsader künftig umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge fahren können, führt die DB umfangreiche Arbeiten unter anderem an Brücken, Tunneln, Gleisen und Weichen durch. Die Vorarbeiten zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang haben bereits begonnen. Der offizielle Spatenstich für die Elektrifizierung findet am 28. Oktober statt.
Aufgrund von Umfang und Komplexität des Vorhabens geht die DB bei der Elektrifizierung der Eifelstrecke stufenweise vor und errichtet die neuen Anlagen in mehreren Abschnitten. Ab 2026 sollen erste Streckenbereiche technisch fertiggestellt sein. Voraussetzung hierfür ist, dass qualifizierte Fachfirmen für den Oberleitungsbau verfügbar sind sowie benötigte Transformatoren, die die DB frühzeitig bestellt hat, rechtzeitig bereitgestellt werden können. Hier gibt es aktuell sehr lange Lieferzeiten am Markt. Ein durchgehender elektrischer Zugbetrieb auf der Eifelstrecke ist erst mit einer finalen Einbindung der Anlage in das deutsche Bahnstromnetz möglich. Dies wird nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 sein.
Die DB versucht, die Auswirkungen der Arbeiten für Pendler:innen und Reisende weiter so gering wie möglich zu halten und das Baupensum gebündelt zu erledigen. Während der Bauzeiten können die Züge nicht immer über die betreffenden Abschnitte der Eifelstrecke fahren. Damit die Fahrgäste dennoch weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können, erarbeitet die DB mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen Ersatzkonzepte.
Die DB wird über alle Bauphasen und ihre jeweiligen Auswirkungen auf den Zugverkehr detailliert im Vorfeld informieren.
Ende des Expander-Inhaltes24. September 2024 | Drei neue Stellwerke für den Knoten Köln: Bauarbeiten laufen auf Hochtouren
Gesamtinvestitionen von 325 Millionen Euro • Umfangreiche Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr • Zeitweise Busse statt Bahnen auf RE 5 (RRX), RE 12, RE 22 sowie RB 24, RB 26, RB 30 und RB 48
Auch in den Sommer- und Herbstmonaten arbeitet die Deutsche Bahn im Kölner Raum weiter an der Modernisierung der Stellwerkstechnik für eine starke Schiene. So laufen derzeit gleichzeitig die Arbeiten für die elektronischen Stellwerke (ESTW) „Köln Hbf“, „Linker Rhein“ und „Bonn-Bad Godesberg“. Durch die neuen Stellwerke werden im Knoten Köln die Flexibilität zu- und die Störanfälligkeit abnehmen. Die Stellwerke werden mit moderner Technik ausgestattet, damit sie auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel sind. Letztlich bilden ESTW die Grundlage für die Digitalisierung der Schiene in Deutschland (ETCS). Die DB investiert rund 325 Millionen Euro in die neue Technik.
Viele Arbeiten finden während des laufenden Zugbetriebs oder nachts statt, sodass die Reisenden hiervon nichts oder nur wenig merken. Wenn jedoch z.B. die neuen Signale aufgestellt werden, sind Streckensperrungen notwendig.
„Uns ist bewusst, dass wir unseren Kunden mit den vielen Bauarbeiten viel zumuten. Zu den notwendigen Investitionen in die starke Schiene gehören auch die Modernisierung und Digitalisierung der Stellwerkstechnik. Insofern sind die Bauarbeiten unabdingbar und ein wichtiger Beitrag der DB zur Verkehrswende“, so Jens Schäfer, Leiter der Infrastrukturprojekte im Knoten Köln bei DB InfraGO.
1. ESTW Köln Hbf
Mit der Umsetzung der 2. Baustufe für das neue ESTW Köln Hbf machen die DB-Expert:innen den Kölner Hauptbahnhof – mit schon jetzt mehr als 1.300 Zugfahrten täglich – für den wachsenden Zugverkehr fit und investieren in die „Starke Schiene“. Bereits Ende 2021 wurde der S-Bahnverkehr auf die neue Technik umgestellt. In einer zweiten Baustufe soll das ESTW dann den Regional- und Fernverkehr steuern. Im September werden fünf Signalbrücken und ein Signalausleger montiert, fünf Signale gesetzt, diverse Anschlussarbeiten an Gleiselementen sowie Oberleitungsarbeiten durchgeführt.
In der Nähe der S-Bahnstation Köln Hansaring wurde ein zentrales Stellwerk mit weiteren Bedienplätzen für mehrere Fahrdienstleiter:innen geschaffen, die den Zugbetrieb für den Knoten Köln von dort aus steuern werden.
Hierfür investiert die DB rund 160 Millionen Euro.
2. ESTW Linker Rhein
Die DB investiert rund 110 Millionen Euro in dieses neue elektronische Stellwerk. Das ESTW „Linker Rhein“ soll künftig den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Köln und Bonn steuern.
Auch hieran arbeitet die DB mit Hochdruck weiter. Aktuell stehen umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten, weitere Weichenheizstationen und ein Signalausleger auf dem anspruchsvollen Bauprogramm. Außerdem muss die DB noch weitere 50 km Kabel verlegen und zahlreiche Signale errichten.
3. ESTW Bonn-Bad Godesberg
Für das neue moderne Stellwerk investiert die DB rund 55 Millionen Euro. Das Projekt ESTW „Bonn-Bad Godesberg“ umfasst auch ein neues ESTW im Bahnhof Bonn-Mehlem. Insgesamt wird die Stellwerkstechnik auf dem Abschnitt von Bonn Hbf bis zum Betriebsbahnhof „Neuer Weg“ an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erneuert. Im Gesamtvolumen ist der Bau eines Modulgebäudes, der Bau von 75 Einzelsignalen, sechs Signalauslegern, drei Signalbrücken und 29 Weichenantrieben enthalten. Außerdem müssen 428 Kilometer Kabel verlegt sowie mehrere Bahnübergänge angepasst werden.
An den Wochenenden und in den Nächten vom 13. September, 21 Uhr, bis 11. Oktober, um 5 Uhr, finden zwischen Bonn Hbf und Remagen-Oberwinter Kampfmittelsondierungen statt, außerdem werden 20 Kilometer Kabelkanäle gebaut und es erfolgen 75 Signalgründungen und Baugrunduntersuchungen für weitere Signalgründungen. Zusätzlich werden 29 Weichenantriebe erneuert.
Die DB nutzt die Sperrung auch, um zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen.
Die wichtigsten Auswirkungen auf den Nahverkehr:
Es kommt auch zu Einschränkungen im Regionalverkehr. Die Auswirkungen fallen je nach Bauphase und Linie unterschiedlich aus. Im Anhang zwei Kundenplakate für die jeweils betroffenen Linien, zunächst für das Wochenende vom 23.8. bis 26.8. In den nächsten Wochen werden wir dann jeweils sukzessive neue Übersichten erstellen und über die entsprechenden Kanäle kommunizieren.
Aufgrund der Arbeiten auf der Linken Rheinstrecke kommt es zu umfangreichen Fahrplanänderungen auf den Linien RE 5 (RRX), RE 12, RE 22 sowie RB 24, RB 26, RB 30 und RB 48.
Von Freitag, 23. August, 21 Uhr bis Montag, 26. August, 5 Uhr werden zwischen Köln Hbf und Erftstadt sowie zwischen Köln Hbf und Brühl Schnellbusse ohne zusätzlichen Zwischenhalt statt Züge eingesetzt. Fahrgäste mit Ziel Köln West, Köln Süd, Hürth-Kalscheuren und Brühl-Kierberg werden auf das Angebot der lokalen Verkehrsbetriebe verwiesen.
Im Zeitraum von Freitag, 13. September, 5 Uhr bis Freitag, 11. Oktober, 21 Uhr kommt es zu weiteren Auswirkungen im Nahverkehr. Zwischen Bonn Hbf und Remagen wird an den Wochenenden sowie zusätzlich vom 23.09. bis 27.09. ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. An vereinzelten Tagen kommt es zudem zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf bzw. zwischen Köln Hbf und Erftstadt zum Einsatz von Schnellbussen ohne zusätzlichen Zwischenhalt. Zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf verkehren außerdem Ersatzbusse mit Halten in Brühl, Sechtem und Roisdorf.
In den Nachstunden wird ein täglicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hürth-Kalscheuren und Bonn Hbf sowie zwischen Bonn Hbf und Remagen eingerichtet.
Parallel kommt es im Zeitraum von Donnerstag, 19. September, 21 Uhr bis Montag, 07. Oktober 2024, 21 Uhr aufgrund von Bauarbeiten am ESTW Köln Hbf zu zusätzlichen Fahrplanänderungen auf den Linien RE 6 (RRX), RE 8, RE 9,RB 38 und RB 48.
In der Nacht von Freitag, 27. September, 21 Uhr auf Samstag, 28. September, 5 Uhr wird der Kölner Hauptbahnhof und der Bahnhof Köln Messe/Deutz für sämtlichen Zugverkehr vollgesperrt. Dies betrifft auch die S-Bahn. Es wird ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Alternativ wird empfohlen nach Möglichkeit die Linien der KVB zu nutzen. Fahrgäste werden gebeten, für Fahrten in dieser Nacht deutlich mehr Zeit einzuplanen. Von nicht dringend notwendigen Fahrten von und nach Köln in dieser Nacht wird abgeraten.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.
Ende des Expander-Inhaltes12. September 2024 | Änderungen an den Standorten Neuwied, Andernach, Remagen, Bad Neuenahr, Gerolstein, Cochem, Wittlich und Trier
Die Deutsche Bahn hat in Abstimmung mit dem Zweckverband Schienenpersonennah-verkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) die Öffnungszeiten der Reisezentren der Bahnhöfe Neuwied, Andernach, Remagen, Bad Neuenahr, Gerolstein, Cochem, Wittlich und Trier Hauptbahnhof geändert. Die neuen Öffnungszeiten gelten seit dem 9. September 2024. Für Koblenz Hauptbahnhof ergeben sich keine Änderungen.
An den Standorten Neuwied, Andernach, Remagen, Bad Neuenahr, Gerolstein, Cochem und Wittlich bleiben die Reisezentren nun am Wochenende geschlossen. An den übrigen Wochentagen reduzieren sich die Öffnungszeiten. Die Kürzungen betreffen die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Die neuen Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 16.15 Uhr.
Im Bahnhof Trier ist das Reisezentrum nun montags bis freitags von 07.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 08.00 bis 16.00 Uhr und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten des Reisezentrums im Bahnhof Koblenz sind unverändert montags von 06.00 bis 19.30 Uhr, dienstags bis freitags von 07.00 bis 19.30 Uhr, samstags vom 08.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 09.00 bis 17.30 Uhr.
„In den betroffenen Reisezentren kam es zuletzt leider immer wieder zu personellen Engpässen. Um auch weiterhin ein zuverlässiges Angebot mit einer guten Beratung bieten zu können, ist die Anpassung der Öffnungszeiten notwendig“, erläutert Steffen Breuer, Leiter des Fachbereichs Erlöse, Tarif und Vertrieb im SPNV-Nord, der Aufgabenträger für den Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz ist. „Gleichzeitig ist die Nachfrage in den Reisezentren in den letzten Jahren stetig gesunken. Dieser Trend haben wir schon vor Corona beobachtet und er hat sich in den Corona-Jahren nochmals verstärkt. Mit der Einführung des Deutschland-Tickets wurde zudem auf den selbst bedienten und digitalen Vertrieb gesetzt, der den Gang ins Reisezentrum nicht notwendig macht“, so Breuer weiter.
„Die Anpassung der Öffnungszeiten durch die Deutsche Bahn als Betreiber der Reisezentren ist unter den aktuellen Umständen in unseren Augen nachvollziehbar. Gleich-zeitig werden wir die Interessen der Bahnkunden bezüglich kundenfreundlicher Öff-nungszeiten sehr genau im Blick behalten, denn viele Menschen sind nach wie vor auf eine Beratung und Kauf von Fahrkarten an personenbedienten Schaltern angewiesen“, ergänzt Thorsten Müller, Verbandsdirektor des SPNV-Nord.
Das Reisezentrum in Neuwied darf seit der gutachterlichen Sperrung des Bahnhofsgebäudes weiterhin nicht betreten werden. Die Deutsche Bahn und der SPNV-Nord suchen momentan gemeinsam nach einem Standort außerhalb des Bahnhofsgebäudes, an dem der Fahrkartenverkauf zügig wiederaufgenommen werden kann.
Die aktuell gültigen Öffnungszeiten findet man unter www.bahnhof.de unter Eingabe des entsprechenden Standorts
in das Suchfeld.
Alle genannten Öffnungszeiten wurden gemäß der uns vorliegenden Angaben der DB Vertrieb GmbH übernommen.
Die Angaben sind von unserer Seite ohne Gewähr.
3. September 2024 | Eifelstrecke: Bis 9. Februar kein Zugverkehr zwischen Euskirchen/Kall und Gerolstein
Vom 2. September bis 9. Februar 2025 Umbau von mehreren Tunneln • Für Fahrgäste der RE 12/22 im Zeitraum Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet
Nach den vorbereitenden Arbeiten für die Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Gerolstein und Auw an der Kyll setzt die Deutsche Bahn (DB) die Vorbereitungen in einem weiteren Streckenabschnitt fort. Vom 2. September bis 9. Februar 2025 baut die DB zwischen Gerolstein und Trier an mehreren Tunneln und Brücken. Die Techniker:innen errichten auf dem Streckenabschnitt auch ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) und installierten die moderne Stellwerkstechnik.
Während der Bauarbeiten fahren die Züge der RE 12 nicht zwischen Euskirchen und Gerolstein. Die Züge der RE 22 verkehren nicht zwischen Kall und Gerolstein. Zudem fallen auch die Züge zwischen Gerolstein und Trier aus. Für die Fahrgäste beider Regionalexpress-Linien stehen dann ersatzweise Busse zur Verfügung.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem können die Fahrgäste diese unter bauinfos.deutschebahn.com, über die App DB Bauarbeiten sowie unter zuginfo.nrw abrufen.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.
Ende des Expander-Inhaltes9. Juli 2024 | Starke Schiene für das Ahrtal: Wiederaufbau der Infrastruktur und Elektrifizierung im Zeitplan
Ende 2025 sollen auf gesamter Strecke Züge fahren • Neue Brücken bieten mehr Hochwasserschutz • Moderne Stellwerkstechnik zwischen Remagen und Walporzheim • DB packt zehn Verkehrsstationen und fünf Tunnel an
Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter auf Hochtouren am Wiederaufbau und der Elektrifizierung der Ahrtalbahn. Ende 2025 sollen auf der gesamten Strecke wieder Züge fahren. Noch im Jahr der Flutkatastrophe konnten die Expert:innen den Streckenabschnitt von Remagen bis Walporzheim wieder so herstellen, dass dort Züge fahren. Drei Jahre nach den verheerenden Unwettern im Sommer 2021 hat die DB den Streckenabschnitt inzwischen auch mit moderner Stellwerkstechnik ausgestattet, mit der Elektrifizierung sowie dem Neu- und Umbau der Verkehrsstationen begonnen. Auf dem von der Flut vollkommen zerstörten 14 Kilometern langen Abschnitt zwischen Walporzheim und Ahrbrück nimmt die Bahnstrecke ebenfalls wieder Form an. Hier kommt der Wiederaufbau der Infrastruktur einem Neubau gleich.
Bereits seit Dezember 2023 ersetzen zwei neue Elektronische Stellwerke (ESTW) in Ahrweiler und Bad Bodendorf die vier mechanischen Anlagen aus den 1950er Jahren. Die Mitarbeiter:innen stellen die Weichen und Signale nicht mehr mit Muskelkraft, sondern in einem modernen Ambiente per Mausklick elektronisch vom Bediengebäude in Ahrweiler aus. Dafür haben die Bauteams zwischen Remagen und Walporzheim insgesamt 40 Signale, Weichen und Gleissperren an die ESTW in Ahrweiler und Bad Bodendorf angeschlossen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Einführung eines 20-Minuten-Taktes auf der Ahrstrecke. Zudem hat die DB acht Bahnübergänge modernisiert und technisch angepasst. Für eine ökologische Verkehrswende stattet die DB die gesamte Bahnstrecke mit Oberleitungen aus. Die ersten Masten haben die Bautrupps zwischen Remagen und Bad Neuenahr gesetzt, in Kürze ziehen sie die Oberleitungen.
Im April dieses Jahres fiel zudem der Startschuss für die Arbeiten an den Verkehrsstationen. In Bad Bodendorf bauen die Teams die Außenbahnsteige 1 und 2 neu, den Mittelbahnsteig zurück und passen noch bis Ende des Monats die Straßen an. Auch in Heimersheim geht es voran: Den Haltepunkt Heimersheim/Lohrsdorf verlegt die DB aus einer Engstelle der Ahr heraus. Die Bahnsteige rücken inklusive eines neuen Fußgängerbahnübergangs rund 600 Meter weiter in Richtung Lohrsdorf, die Bahntrasse wird dort angepasst und der Fluss erhält zukünftig mehr Raum. Ab Jahresende erneuert die DB die Station Walporzheim. Hier entstehen ein neuer Bahnsteig und eine Rampe, damit Reisende barrierefrei zum Zug gelangen.
Auf dem völlig zerstörten Abschnitt zwischen Walporzheim und Ahrbrück arbeiten die Bauteams seit Sommer 2023: Die Expert:innen bauen hier allein 13 neue Brücken und sanieren acht bestehende. Außerdem erneuert die DB alle Stützbauwerke und Durchlässe und stellt die Bahndämme in großem Umfang wieder her. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Hochwasserschutz. Auf dem Abschnitt bauen die Teams auch sechs Bahnstationen neu, verlegen Weichen, 16 Kilometer Gleise und erneuern sieben Bahnübergänge.
Auch auf diesem Streckenabschnitt fahren die Züge künftig elektrisch und mit moderner Leit- und Sicherungstechnik, die durch zwei neue ESTW gesteuert wird.
Dafür passen die Expert:innen auf dem kurzen Teilabschnitt zwischen Rech und Altenahr alle fünf Tunnel an. Sie sanieren die Bauwerke und erweitern sie für den Einbau der Oberleitung, damit ab Ende 2025 ökologischer Zugverkehr an der Ahr rollen kann.
Weitere Informationen unter: www.ahrstrecke.de
Ende des Expander-Inhaltes27. Mai 2024 | Eifelstrecke: Bauvorbereitungen für die Elektrifizierung zwischen Gerolstein und Auw an der Kyll starten
Expert:innen erkunden acht Tunnel, um weitere Arbeiten zu planen • Auf der RB 22 Ersatzverkehr mit Bussen bis zum 24. Juni
Die Deutsche Bahn (DB) hat heute auf der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz zwischen Gerolstein und Auw an der Kyll mit den Vorarbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Die Expert:innen erkunden bis zum 24. Juni acht Tunnel auf dem 42 Kilometer langen Abschnitt und untersuchen sie, um die weiteren Arbeiten zu planen. Im September startet die DB mit der eigentlichen Elektrifizierung. Dann werden die Tunnel umgebaut, sodass die Fachteams die Oberleitungen montieren können.
Aufgrund Bauarbeiten werden die Züge der Linie RB 22 bis zum 24. Juni durch zwei Buslinien ersetzt:
Der Expressbus zwischen Trier – Kyllburg (ohne Zwischenhalt) – Gerolstein (mit allen Halten) fährt von Montag bis Freitag alle zwei Stunden.
Der Lokalbus zwischen Daufenbach – Gerolstein fährt täglich alle Halte an. Bei dieser Linie findet der Umstieg Zug-Bus und umgekehrt in Daufenbach statt. Der Bahnhof Auw an der Kyll kann wegen Straßenbauarbeiten nicht angefahren werden.
Auch auf dem nördlichen Teil der Eifelstrecke in Nordrhein-Westfalen gehen die Bauarbeiten ab dem 25. Juni weiter. Zwischen Euskirchen und Kall beginnen dann auch hier die Vorarbeiten für die Elektrifizierung.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com, über die App „DBBauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.
Allgemeine Infos zur Elektrifizierung der Eifelstrecke:
Während noch letzte Arbeiten für den Wiederaufbau der von der Flutkatastrophe zerstörten Strecke laufen, beginnt die DB zeitgleich mit der Elektrifizierung. Ab Frühsommer starten dafür unter anderem Untersuchungen des Baugrunds und Kampfmittelsondierungen. 2025 sollen erste Fundamente für die neuen Oberleitungsmasten errichtet werden. Die Bautrupps nehmen sich dabei Abschnitt für Abschnitt vor, um schnellstmöglich fertig zu werden.
Für das Elektrifizierungsprojekt spannt die DB in einem eng getakteten Plan allein 300 Kilometer neuen Fahrdraht. Auf 17 Kilometern passen die Fachkräfte Gleise und Weichen sowie 56 Brücken für die Elektrifizierung an. In zehn Tunnelbauwerken wird außerdem Platz für neue Oberleitungen und elektrische Züge geschaffen. Um die Strecken in der Eifel mit Strom zu versorgen, setzt die DB zudem ein neues, innovatives Konzept ein, das Planung und Bauzeit deutlich verkürzt. Dafür verlegen die Bauteams rund 280 Kilometer Kabel und legen rund 70 Kilometer Kabelkanäle an. So kann auf den Bau neuer Hochspannungsleitungen verzichtet werden. Darüber hinaus errichtet die DB an der Eifelstrecke zehn Bahnstromanlagen.
Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB
Schon heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht.
Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt mehr als 65 Prozent des Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Damit liegt sie weit über dem öffentlichen Grünstrommix in Deutschland von derzeit unter 50 Prozent. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.
Ende des Expander-Inhaltes4. April 2024 | Starke Schiene: Bahn erneuert Eisenbahnbrücke am Eifelwall in Köln-Süd
Fahrplanänderungen ab 8. April im Fern- und Nahverkehr im Großraum Köln und teilweise Busse statt Bahnen
Die Deutsche Bahn (DB) erneuert für eine starke Schiene die aus dem Jahr 1912 stammende Brücke am Eifelwall in Köln-Süd. Diese Brücke führt über drei Eisenbahngleise, die während der Arbeiten vom 8. April, 21 Uhr, bis zum 12. April, 21 Uhr, ebenfalls gesperrt werden müssen.
Weitere Infos zu den Brückenarbeiten gibt es unter
https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/db/erneuerung-der-fachwerkbruecke-eifelwall-in-koeln.html
Die DB nutzt die Sperrung auch, um zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen und Arbeiten für das elektronische Stellwerk „Linker Rhein“ durchzuführen.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen hierfür um Verständnis.
Auswirkungen auf den Zugverkehr:
Fernverkehr:
Vom 8. April bis 12. April werden daher die Züge der ICE-Sprinterlinie Bonn–Köln–Berlin sowie der ICE-Linie Koblenz/Bonn–Köln–Wuppertal–Dortmund–Hannover–Berlin bereits in Köln starten bzw. enden. Der Halt am Bonner Hauptbahnhof entfällt. Planmäßig in Koblenz beginnende/endende Züge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet, wobei die Halte in Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf entfallen. Ersatzweise halten diese Züge in Köln Messe/Deutz.
Zwischen Koblenz und Köln verkehrende Fernverkehrszüge werden in Fahrtrichtung Norden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf. Ersatzweise halten die Züge in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 10 Minuten.
Aufgrund einer Schienenerneuerung im Knoten Koblenz von Freitag 12. April, 21 Uhr, bis Montag, 15. April, 5 Uhr, werden zwischen Koblenz und Köln verkehrende Fernverkehrszüge weiterhin über die rechte Rheinseite umgeleitet.
Nahverkehr:
Die Baumaßnahmen wirken sich vom 8. bis 12. April mit unterschiedlichen Betroffenheiten auf die Nahverkehrslinien RE 5, RE 12, RE 22, RB 24, RB 26 und RB 48 aus.
Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2023
30. November 2023 | Erster Schritt für 20-Minuten-Takt im Ahrtal: DB steuert Züge zwischen Remagen und Walporzheim ab Mitte Dezember per Mausklick
Zwei elektronische Stellwerke ersetzen vier mechanische Anlagen aus den 1950er Jahren • Neue Leit- und Sicherungstechnik entsteht mit Wiederaufbau nach der Flut • Vom 4. bis 11. Dezember umfangreiche Tests von Elektronik, Software und Zugbetrieb • Für Fahrgäste in dieser Zeit Busersatzverkehr
Moderne Leit- und Sicherungstechnik steuert künftig die Züge im Ahrtal – ein weiterer Schritt für die starke Schiene in der Region. Hierfür nimmt die Deutsche Bahn (DB) auf der Strecke Remagen – Walporzheim Mitte Dezember in Ahrweiler und Bad Bodendorf zwei neue elektronische Stellwerke (ESTW) in Betrieb. Dank dieser ESTW können die Züge künftig bei Bedarf besser die Gleise wechseln und der Bahnbetrieb wird insgesamt flexibler und leistungsfähiger. Der Einsatz der modernen Leit- und Sicherungstechnik ist zudem der erste wichtige Schritt zur Einführung eines 20-Minuten-Verkehrstaktes auf der Ahrstrecke.
Die beiden neuen ESTW ersetzen die vier mechanischen Stellwerke aus den 1950er Jahren in Bad Neuenahr, Ahrweiler, Walporzheim und Bad Bodendorf. Diese und die Bahnübergangssicherungsanlagen wurden durch die Flut im Sommer 2021 in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Wiederaufbau des ersten Streckenabschnitts der Ahrtalbahn hat die DB die alte Technik zunächst so wieder hergerichtet, dass sie den Zugverkehr sicher steuern konnte. Künftig stellen die Mitarbeiter:innen die Weichen und Signale nicht mehr mit Muskelkraft, sondern in einem modernen Ambiente per Mausklick elektronisch vom Bediengebäude in Ahrweiler aus.
Seit Juli haben die Bauteams zwischen Remagen und Walporzheim insgesamt 40 Signale, Weichen und Gleissperren an die ESTW in Ahrweiler und Bad Bodendorf angeschlossen. Zudem hat die DB acht Bahnübergänge modernisiert und technisch angepasst. Bevor die beiden neuen ESTW ihre Arbeit aufnehmen können, checken zertifizierte Abnahmeprüfer:innen vom 4. bis zum 11. Dezember die gesamte Elektronik und Software auf Herz und Nieren. Außerdem prüft die DB den Betrieb mit Testfahrten auf der Strecke.
Für die Reisenden wird während dieser Zeit ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Die bisherigen Fahrten Ahrweiler – Ahrbrück für den aufgrund der Hochwasserschäden gesperrten Abschnitt Walporzheim – Ahrbrück kommen dann bereits von Remagen. Die Busse fahren als halbstündliche Verbindungen in der Relation Remagen – Ahrweiler – Dernau, die stündlich bis Ahrbrück weitergeführt werden. An den Schultagen gibt es zusätzlich ergänzende Einzelfahrten.
Die vier alten mechanischen Stellwerke baut die DB sukzessive ab dem 4. Dezember ab und führt die Technik soweit möglich einer alternativen Nutzung zu. Die Anlage in Walporzheim findet zum Beispiel im Freilichtmuseum in Kommern ein neues zu Hause. Hier können Interessierte die Technik künftig aus eigener Anschauung kennenlernen und sich über die Geschichte des Stellwerks informieren.
Weitere Informationen zu Wiederaufbau und Elektrifizierung der Ahrtalstrecke unter flut-aufbau.deutschebahn.com/ahrstrecke sowie ahrstrecke.de
Ende des Expander-Inhaltes3. November 2023 | Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz: Wiederaufbau zwischen Gerolstein und Nettersheim geht in die letzte Runde
Gleise und Weichen weitgehend fertiggestellt • Angespannte Marktlage bei Baukapazitäten, Material und Lieferzeiträumen auch für elektronische Leit- und Sicherungstechnik • Fertigstellung des rund 40 Kilometer langen Teilstücks im Sommer 2024
Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter auf Hochtouren an der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz. Der Großteil der Bahnlinie ist bereits so wieder hergestellt, dass die Menschen wie vor der Flut mit dem Zug fahren können. Seit Februar 2022 packt die DB das letzte Teilstück zwischen Nettersheim und Gerolstein an. Die Aufräum- und Rückbauarbeiten in diesem besonders von den Wassermassen betroffenen Abschnitt sind beendet. Für den Wiederaufbau zwischen Gerolstein und Nettersheim erneuern die Fachkräfte insgesamt 40 Kilometer Gleise, zahlreiche Durchlässe und mehrere Brücken. Außerdem baut die DB an vielen Stellen weggespülte Bahndämme wieder auf und modernisiert die komplette Signal- und Stellwerkstechnik. Aufgrund der Kapazitätsengpässe bei beauftragten Baufirmen sowie der angespannten Lage bei Lieferzeiträumen und Materialverfügbarkeit – vor allem bei Baumaterial, Kabeln und technischen Komponenten – wird der Wiederaufbau zwischen Gerolstein und Nettersheim voraussichtlich im Sommer 2024 abgeschlossen. Parallel laufen die Vorbereitungen für eine Elektrifizierung bis Ende 2026.
Großteil der Infrastruktur an der Eifel wiederhergestellt
Gut zwei Jahre nach der Flutkatastrophe hat die DB auf der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz die kompletten Gleis- und Weichenanlagen überprüft und wiederhergestellt. Parallel wurde die Brücke „Herzwäldchen“ neugebaut und alle weiteren Bauwerke eingehend untersucht bzw. Instandsetzungsarbeiten eingeleitet. Außerdem modernisieren die Bauteams die Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke. Elektronische Stellwerke sorgen künftig für einen verlässlicheren Zugbetrieb. Dafür hat die DB eine Stellwerkszentrale in Gerolstein und sechs zugehörige Untergebäude errichtet sowie 195 neue Signale gebaut. Die Flutschäden an 13 Bahnübergängen sind ebenfalls repariert und die Anlagen an die neuen Stellwerke angepasst. Parallel hat die DB die Stromversorgung für alle Bahnanlagen erneuert und die Weichenheizungen an 17 Weichen von Gasbetrieb auf elektrische Wärme umgestellt.
Die schweren Unwetter im Juli 2021 hatten vor allem die Bahninfrastruktur an Eifel und Ahr in einem historischen Ausmaß getroffen und Schäden von insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro verursacht. Beim Wiederaufbau setzen die Projektpartner:innen vor allem auf ein beschleunigtes Planungsverfahren. Das vordringliche Ziel ist, dass die Menschen in der Region schnellstmöglich wieder mit der klimafreundlichen Bahn fahren können. Zudem wird die Infrastruktur überall dort, wo es möglich ist, klimaresilient wieder aufgebaut.
In den nächsten Wochen ist das Projektteam auch vor Ort unterwegs, um über den Stand der Arbeiten und die nächsten Schritte insbesondere im Hinblick auf die Elektrifizierung zu informieren. So findet zum Beispiel am 3. November eine Infoveranstaltung in der Verbandsgemeinde Trier statt. Am 11. Dezember lädt die DB außerdem alle Interessierten von 18:00 –19.30 Uhr zu einer digitalen Info-Veranstaltung ein. Die Einwahldaten sowie weitere Informationen und Grafiken zum Wiederaufbau nach der Flut finden sich unter eifel-strecke.de sowie unter flut-aufbau.deutschebahn.com.
Ende des Expander-Inhaltes23. Oktober 2023 | Aktiver Klimaschutz: Startschuss für die Elektrifizierung von mehr als 100 Kilometer Eisenbahnstrecke in NRW
Investitionen von 400 Millionen Euro in umweltfreundliche Elektromobilität auf der Schiene • DB elektrifiziert Erfttalbahn, Voreifelbahn und Eifelbahn bis Ende 2026 • Wiederaufbau der von der Flutkatastrophe zerstörten Strecken auf der Zielgeraden
Die Deutsche Bahn (DB) elektrifiziert in Rekordtempo von nur drei Jahren drei Eisenbahnstrecken in NRW. Den Anfang macht nach erfolgreichem Wiederaufbau noch in diesem Jahr die durch die Hochwasserkatastrophe 2021 verwüstete Erfttalbahn zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel. Bis Mitte nächsten Jahres folgen die Voreifelbahn von Bonn nach Euskirchen und die Eifelstrecke auf dem NRW-Abschnitt von Hürth-Kalscheuren bis Nettersheim. Insgesamt elektrifiziert die DB in NRW auf diesen drei Strecken rund 113 Kilometer Schiene. Dort können künftig umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge verkehren. Dafür muss die DB rund 2.600 Oberleitungsmaste setzen, 210 Kilometer Fahrdraht spannen und vier Brücken neu bauen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Finanzierung erfolgt über das GFVG-Programm des Bundes. Der Bund stellte dabei 360 Millionen Euro zur Verfügung, das Land NRW beteiligt sich mit rund 40 Millionen Euro.
Dr. Marcus Schenkel, Leiter Infrastrukturprojekte West bei der DB: „Wir haben fast zeitgleich mit dem Wiederaufbau die Planungen für die Elektrifizierung gestartet. Bund und Land haben unbürokratisch die Mittel zur Verfügung gestellt, damit wir für die Region umweltfreundliche Elektromobilität auf der Schiene bauen können. Das ist ein Signal der Hoffnung für all die Menschen, die immer noch unter den Schäden der Flutkatastrophe leiden. Das ist aber auch ein Signal der Hoffnung für das Klima.“
Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Der Wiederaufbau der Eifelbahn ist für uns eine Herzensangelegenheit. Was alle Beteiligten in kürzester Zeit quasi von null wiederaufgebaut haben, ist beispiellos. Erstmalig kommt dabei auch eine Besonderheit zum Tragen: Nicht nur der Wiederaufbau wurde weitestgehend genehmigungsfrei gestellt und so deutlich beschleunigt, sondern auch die Elektrifizierung der Strecke konnte direkt aus einer Hand mitgeplant und umgesetzt werden. Sowohl für das Klima als auch für die Reisenden ist das ein echtes Plus. Denn elektrische Züge sind umweltfreundlicher, leiser, und verlässlicher."
Oliver Krischer, Verkehrsminister des Landes NRW: „Wiederaufbau und Antriebswende aus einer Hand - ein Kraftakt des Landes, des Bundes und der Deutschen Bahn für die betroffene Bevölkerung. Der Wiederaufbau kann zeitgleich genutzt werden, um die Strecke aufzuwerten. Hunderte Kilometer an Strecke können zukünftig klimafreundlich elektrisch befahren werden. Der Wiederaufbau wird so mit einer modernen zuverlässigen Antriebswende verknüpft. Das Land geht mit der zugesicherten Finanzierungsabsicherung hier unbürokratisch in Vorleistung und dankt den Partnern für die tolle Zusammenarbeit. Die rechtlichen Möglichkeiten zur Beschleunigung wurden hier vollumfänglich genutzt. So sieht Planungs- und Ausbaubeschleunigung in der Praxis aus.“
Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von dem Unwetter so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken jetzt so schnell modernisieren können. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und für mehr Zuverlässigkeit sorgen. Besonders betonen möchte ich, dass im Zuge der Elektrifizierung mehrere Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden.“
Um die Strecken mit Strom zu versorgen, setzt die DB ein neues, innovatives Konzept ein, das Planung und Bauzeit deutlich verkürzt. Dafür verlegt die DB rund 104 Kilometer Kabel und baut zudem rund 26 Kilometer Kabelkanäle neu. So kann jedoch auf den Bau neuer Hochspannungsleitungen verzichtet werden.
Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte alle drei Strecken nahezu komplett verwüstet. Der Wiederaufbau der drei Strecken kommt einem Neubau gleich. Die DB hat zehn Brücken und 21 Durchlässe wiederaufgebaut, 23 Kilometer Strecke erneuert und 35 Bahnübergänge instandgesetzt. Gleichzeitig gestaltet die DB die Infrastruktur so, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Insgesamt sind 74 Mio. Euro in den Wiederaufbau geflossen.
Der Wiederaufbau und der Start der Elektrifizierung im Rekordtempo ist neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So gelten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Bund, Land, Aufgabenträger, Gemeinden und DB arbeiten eng zusammen, um den Menschen schnell ein weiteres Stück Normalität zurückzubringen.
Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB
Schon heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden bereits elektrisch erbracht.
Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt schon heute mehr als 65 Prozent des Bahnstroms mit erneuerbaren Energien. Damit liegt sie weit über dem öffentlichen Grünstrommix in Deutschland von derzeit unter 50 Prozent. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.
Ende des Expander-Inhaltes7. September 2023 | Die 100. Mobilstation im go.Rheinland-Gebiet liegt in Rheinbach
Feierliche Eröffnung mit Staatssekretär Haase +++ Beteiligte investieren 3,2 Millionen Euro
Köln/Rheinbach. Großer Bahnhof am Bahnhof Rheinbach: Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken und go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober haben heute mit vielen Gästen die 100. Mobilstation im go.Rheinland-Gebiet eröffnet.
„Viele, neue Serviceangebote für Pendler*innen und Reisende“
Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken als Bauherr war sichtlich stolz: „Es macht mich sehr glücklich, unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen, die unsere Stadt besuchen, heute eine solch moderne Mobilstation zur Nutzung übergeben zu können.“ Er resümierte, dass mit den vielfältigen Service-Angeboten der Rad- und Fußverkehr sowie der ÖPNV und Pkw-Verkehr in optimaler Weise verknüpft werde. Zusätzlich gewinne das gesamte Bahnhofsumfeld deutlich an Attraktivität. Banken dankte seinem zuständigen Team in der Stadtverwaltung, sowie dem Land Nordrhein-Westfalen, go.Rheinland sowie der Bezirksregierung Köln, die die Umsetzung dieser Maßnahme durch die Bereitstellung von Fördermitteln erst ermöglicht haben. „Dieses wichtige Infrastrukturprojekt trägt maßgeblich zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung bei“, hob Ludger Banken hervor.
Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises und 2. stellvertretender Verbandsvorsteher von go.Rheinland, übernahm gemeinsam mit Bürgermeister Banken die Begrüßung und ergänzte: „Der Bahnhof Rheinbach hat mit dem Ausbau zur Mobilstation in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Aufwertung erfahren, zu der ich allen Beteiligten gratuliere, vor allem aber den Fahrgästen. Die umgesetzten Maßnahmen heben den Bahnhof und sein Umfeld auf ein neues Niveau.“
Umfassende Unterstützung für Kommunen
Staatssekretär Viktor Haase betonte: „Mobilstationen sind wichtige Verknüpfungspunkte im Mobilitätsmix einer Stadt. Das Angebot verschiedener Verkehrsmittel an einem Ort lädt dazu ein, das eigene Auto stehen zu lassen und klimafreundlichere Busse, Bahnen und Sharing-Angebote zu nutzen oder mit dem eigenen Fahrrad zu fahren, wenn man weiß, dass man es sicher am Umsteigeort abstellen kann. Das tut nicht nur dem Klima gut, sondern entlastet auch unsere Straßen und sorgt für entspannteres Reisen. Dass wir in Nordrhein-Westfalen mit der inzwischen 100. Mobilstation im go.Rheinland-Gebiet zu den Vorreitern in Deutschland bei der Vernetzung von Mobilitätsangeboten gehören, macht mich stolz.“
go.Rheinland hilft Kommunen, die sich auf den Weg zu mehr klimaverträglicher Mobilität machen, mit einer Vielzahl von Unterstützungsangeboten, wie Dr. Norbert Reinkober erläuterte: „Wir haben mit unserem Mobilstationen-Konzept den Aufschlag gemacht und sind mit den Kommunen im Verbandsgebiet beim Thema Mobilstationen schon sehr gut unterwegs und deutschlandweit Vorreiter. go.Rheinland ist nicht nur Förderbehörde für Mobilstationen, sondern wir beraten interessierte Kommunen intensiv und bieten mit der Möglichkeit, Ausstattungselemente über unseren Rahmenvertrag zu beziehen, eine spürbare Arbeitserleichterung. Die Kommunen haben eine Schlüsselrolle, wenn es um die Planung, Realisierung und Vernetzung moderner Mobilitätsangebote geht. Ein großes Lob an die Stadt Rheinbach, die mit gutem Beispiel vorangeht und hier eine solch facettenreiche Anlage realisiert hat. Eine bessere Jubiläums-Mobilstation hätte ich mir kaum vorstellen können.“
Diese Elemente wurden mit durch go.Rheinland und die Bezirksregierung Köln bewilligten Mitteln des Landes (insgesamt 1,4 Millionen Euro) am Bahnhof Rheinbach installiert (Restarbeiten laufen derzeit noch):
separat geführter Zweirichtungsradweg an der Keramikerstraße
Verlängerung des an der Südseite der „Keramikerstraße“ befindlichen Fußwegs bis zum Bahnübergang Richtung Aachener Straße
barrierefreie Fußverkehrskreuzung mit taktilen Elementen
barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen „Keramikerstraße“ mit Witterungsschutz
Zuwegung P+R-Anlage
P+R-Anlage mit 65 Stellplätzen sowie vier Stellplätze für Fahrzeuge mobilitätseingeschränkter Personen
172 überdachte Fahrradstellplätze mit 86 Anlehnbügeln
29 abschließbare Fahrradboxen zum Anmieten über die App radbox.nrw, darunter zehn Fahrradgaragen mit Lademöglichkeit
Fahrradreparaturstation
zwei Schränke mit insgesamt 26 Gepäckschließfächern
zwei Infostelen im mobil.nrw-Design
eine digitale Stele an der Bushaltestelle Bahnhof (wird durch die RVK noch installiert)
Infotafel zu regionalen Radrouten
Aufenthaltsfläche mit zwei Sitzgruppen (Tische und Bänke)
Abfallbehälter
Straßen- und Platzbeleuchtung
Sigrun Köhle, Abteilungsleiterin Ordnungsrecht, Gesundheit, Sozialwesen, Gefahrenabwehr und Verkehr bei der Bezirksregierung Köln, betonte: „Die Fördermittel sind sehr gut investiertes Geld, das allen Nutzenden des Bahnhofs Rheinbach zugutekommt und die Teilhabe der Menschen an öffentlicher Mobilität fördert. Denn durch den Umbau ist der Bahnhof stufenfrei erreichbar.“
Weitere Maßnahmen (etwa zur Begrünung mit 31 Bäumen und insektenfreundlichen Staudenbeeten an der Kommunikationsfläche, an den P+R- und B+R-Flächen sowie entlang der Keramikerstraße) haben die Stadt Rheinbach, die Bezirksregierung Köln und go.Rheinland gemeinsam realisiert. Insgesamt wurden in die Aufwertung des Bahnhofs Rheinbach zur Mobilstation 3,2 Millionen Euro investiert.
Bei einem Rundgang über die Mobilstation erklärten die Protagonisten den anwesenden Meinungsbildner*innen und Medienvertreter*innen Funktionalitäten der neuen Ausstattung. Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), die am Bahnhof Rheinbach E-Bikes zum Leihen anbietet: „Fahrräder sind die idealen Partner für die Bewältigung der ersten und der letzten Meile. Hier am Bahnhof Rheinbach haben wir zehn Ladeständer für die RVK-e-Bikes, die durch ihre Motorkraft den Weg noch etwas leichter machen. So laden wir noch mehr Rheinbacher*innen und Besucher*innen ein, klimafreundlich mobil zu sein.“
Die RVK hat im Bereich der Keramikerstraße zudem DFI-Anzeiger (Dynamische Fahrgastinformation) in Form von Haltestellenmasten umgesetzt, die im Bereich des Haltestellenschildes digitale Fahrplananzeigen aufweisen. Weiterhin gibt es vor dem Bahnhof einen digitalen Übersichtsanzeiger, der in die Stele der Mobilstation integriert ist und den Fahrgästen aktuelle und barrierefreie Fahrplaninformationen gibt. Seit 2022 erfolgt der Einbau von DFI-Anlagen an Haltestellen und Mobilstationen dank der Förderung von go.Rheinland.
Hintergrund Mobilstationen
Vom Auto auf den Zug, vom Fahrrad in den Bus, zu Fuß zum Sharing-Auto: Für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung sind vernetzte, intelligente und vor allem verkehrsmittelübergreifende Lösungen gefragt, die helfen, unnötige Wege mit klimaschädlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden. Mobilstationen können genau das leisten und bieten darüber hinaus durch das landesweit einheitliche Design eine fahrgastfreundliche Information, die den Nutzenden aus ganz NRW bekannt ist. Vor dem Hintergrund seines Klimaschutzteilkonzepts „Mobilität im Rheinland“ hat go.Rheinland ein verbandweites Konzept für die Errichtung von Mobilstationen erarbeitet. Von 460 identifizierten möglichen Standorten für Mobilstationen hat das Konzept für die Stadt Rheinbach Empfehlungen für vier mögliche Standorte ergeben. Weitere Informationen zu Mobilstationen und Unterstützungsangeboten von go.Rheinland finden Sie bei Interesse hier.
Unter diesem Link finden Sie eine Broschüre mit weiterführenden Informationen zu Mobilstationen.
Ende des Expander-Inhaltes25. Juni 2023 | Arbeiten für das ESTW Euskirchen: Busse statt Bahnen auf den Linie RE 12, RE 22 und RB 24 zwischen Euskirchen und Kall ab 2. Juni
Kabelarbeiten und weitere Instandhaltungsmaßnahmen im Juni und Juli
Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter auf Hochtouren an der Eifelstrecke in Nordrhein-Westfalen. Neben der aufwändigen Sanierung zwischen Kall und Nettersheim finden zwischen Euskirchen und Kall Arbeiten für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Euskirchen statt. Denn die DB erneuert die von der Flut beschädigte Stellwerkstechnik und macht sie moderner und zuverlässiger. Neben Kabeltiefbauten führen die Fachleute auch vorbereitende Maßnahmen für die Leit- und Sicherungstechnik durch. Im Anschluss will die DB bis Ende des Jahres das neue Modulgebäude in Kall erreichtet haben. Darüber hinaus werden kleinere Instandhaltungsarbeiten erledigt und Brücken und Durchlässe entlang der Strecke inspiziert.
Die DB setzt die Arbeiten in drei Bauphasen um:
• Bauphase 1 2. Juni (20:30 Uhr) bis 12. Juni (0:30 Uhr)
• Bauphase 2 22. Juni (20:30 Uhr) bis 24. Juli (21:30 Uhr)
• Bauphase 3 28. Juli (20:30 Uhr) bis 31. Juli (0:30 Uhr)
Die Züge der Linie RE 12, RE 22 und RB 24 fallen während der Bauphasen zwischen Kall und Euskirchen aus. Der „Bau-SEV Euskirchen – Kall“ wird mit dem „Hochwasser-SEV Kall – Gerolstein“ vereinigt, damit Fahrgäste in Kall nicht umsteigen müssen. Zusätzlich verkehrt ein Schnellbus, der zwischen Euskirchen und Kall nur noch in Mechernich hält.
Die aktualisierten Bus- und Bahnfahrpläne werden kurzfristig kommuniziert. Die aktualisierten Bus- und Bahnfahrpläne werden kurzfristig in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn abrufbar sein.
Der Ersatzfahrplan für die Busse sowie die Lagepläne der Ersatzhaltestellen sind auf zuginfo.nrw erfügbar.
Das ESTW Euskirchen
Bis 2027 soll das elektronische Stellwerk (ESTW) erweitert werden und einen durchgängigen Verkehr von Euskirchen bis zum Bahnhof Nettersheim steuern. Die DB investiert für die Erweiterung des modernen Stellwerks rund 50 Millionen Euro. Die Baustelle wandert auf einer Länge von rund 30 Kilometern von Euskirchen nach Nettersheim.
Ende des Expander-Inhaltes13. April 2023 | Weitere Flutschäden in der Eifel beseitigt: Zwischen Kyllburg und Gerolstein fahren wieder Züge
Premierenfahrt im runderneuerten Regio-Zug • Infrastruktur und Technik auf 24 Kilometer langer Strecke wiederhergestellt • Instandsetzung der restlichen Eifelstrecke läuft auf Hochtouren • Elektrifizierung bis 2026 geplant
Ab dem kommenden Montag (17. April) können Reisende, Pendler:innen und Schüler:innen wieder mit der Bahn von Kyllburg nach Gerolstein fahren. Die Züge verkehren dann ein Mal pro Stunde und Richtung. Die Deutsche Bahn hat den 24 Kilometer langen Abschnitt der Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz wieder instand gesetzt. Dabei hat sie die bei der Flutkatastrophe 2021 zerstörten Gleise sowie neun Brücken saniert. Parallel zogen die Bauteams viele Kilometer Kabel für neue Technik und Signale. Errichtet wurden auch sechs moderne Stellwerksmodule.
Die heutige Premierenfahrt fand in einem Regio-Zug statt, der bei der Flutkatastrophe stark beschädigt wurde und nun vollständig instand gesetzt ist. Sechs weitere Triebwagen der Baureihe VT 620 arbeitet die DB derzeit auf und setzt sie schrittweise wieder in den Fahrgastbetrieb ein. In Werken der DB und des Herstellers Alstom werden Motoren, Bremsen, Drehgestelle, Radsätze, Getriebe, Heizgeräte und Kupplungen ausgetauscht oder repariert. Auch erneuert die DB die Inneneinrichtung rundum.
Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr Deutsche Bahn AG: „Wir haben zwei wichtige Etappenziele nach der Flutkatastrophe erreicht: Wir eröffnen einen weiteren wieder hergestellten Streckenabschnitt – und das mit dem ersten Triebzug, den wir nach der kompletten Zerstörung durch die Flut instand gesetzt haben. Für die Menschen hier in der Eifel bedeutet dies ein weiteres Stück Normalität und Lebensqualität. Für die Deutsche Bahn ist dies Ansporn, die gesamte Strecke so rasch wie möglich wiederherzustellen. Denn wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden bald wieder auf der ganzen Strecke mit der umweltfreundlichen Bahn unterwegs sein können.“
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz: „Heute ist ein guter Tag für das Land Rheinland-Pfalz und die Menschen in der Eifel. Mit der Wiederinbetriebnahme der Eifelstrecke von Trier nach Gerolstein wird deutlich sichtbar, dass der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und der Westeifel vorankommt. Spätestens im Spätherbst soll die Strecke komplett bis Köln wiederhergestellt sein einschließlich der neuen elektronischen Stellwerkstechnik. Und wir bauen nicht nur unverändert wieder auf. Wir mobilisieren auch in großem Umfang Landesmittel für die Elektrifizierung der Eifelstrecke und leisten damit unseren Beitrag für einen modernen, zukunftsfähigen Schienennahverkehr in den ländlichen Regionen – und damit auch zu den Klimazielen des Landes. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, der DB AG, dem Bund, dem ZSPNV Nord, den Kommunen und Kreisen für die gute Zusammenarbeit bei Wiederaufbau und Modernisierung der Eifelstrecke!“
Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord: „Mit der Wiederinbetriebnahme der flutbeschädigten Eifelstrecke im Abschnitt zwischen Kyllburg und Gerolstein sind wir dem Ziel, den Menschen in der Eifel wieder durchgehende Zugfahrten zwischen Trier und Köln zu ermöglichen, einen weiteren, großen Schritt näher gekommen. Mit der Elektrifizierung der Strecke bis Ende 2026 werden wir zudem eine moderne, zukunftsfähige und deutlich bessere Schieneninfrastruktur haben. Im Sinne eines verbesserten Fahrplanangebots hoffen wir, dass der abschnittsweise zweigleisige Ausbau der Strecke realisiert wird und wir mit neuen Betriebskonzepten und schnelleren Verbindungen deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste erreichen können.“
Die Wassermassen hatten im Sommer 2021 die über 150 Jahre alte Eifelstrecke auf vielen Abschnitten geradezu weggeschwemmt. Für den Wiederaufbau mussten Spezialfirmen sowie Fachkräfte der DB zunächst Tonnen von Schlamm und Schutt entfernen. Anschließend haben die Bauteams Gleise, Brücken und Technik repariert und in Teilen komplett neu gebaut.
Bereits seit Februar 2022 fahren von Trier-Ehrang bis Auw an der Kyll wieder Züge. Seit Juni vergangenen Jahres ist auch die Strecke zwischen Auw an der Kyll und Kyllburg in Betrieb. Nach Kyllburg – Gerolstein folgt nun im letzten Schritt noch der Bereich bis Nettersheim und weiter nach Norden. Die DB plant, die gesamte Eifelstrecke Ende 2023 wieder befahrbar zu machen. Parallel zum Wiederaufbau laufen die Planungen für die Elektrifizierung der gesamten Eifelstrecke, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.
Weitere Informationen unter: eifel-strecke.de
Ende des Expander-Inhaltes21. März 2023 | Köln: DB führt Sondierungsbohrungen für den Ausbau südlich der Gummersbacher Straße durch
Bauarbeiten vom 31. März bis 14. April • Projektteam setzt rund 2.000 Bohrungen um • Auswirkungen auf den Zugverkehr der Linien RB 25, S12 und S19
Die Deutsche Bahn (DB) führt rund um Ostern Kampfmittelsondierungen für den späteren Ausbau südlich der Gummersbacher Straße durch. Mit Hilfe von Spezialgeräten bohren Expert:innen zwischen Ende März und Mitte April rund 2.000 Löcher zwischen Köln Hansaring und Köln Frankfurter Straße. Die Bohrungen sind nötig, um metallische Gegenstände, wie beispielsweise Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, im Boden ausschließen zu können.
Aufgrund der Bauarbeiten kommt es in der Zeit von Freitag, 31. März (19:45 Uhr) bis Freitag, 14. April (22:30 Uhr) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Die Änderungen im Überblick:
RB 25: Die Züge fallen während des gesamten Bauzeitraums zwischen Köln Hansaring und Köln Frankfurter Straße aus. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Köln Messe/Deutz und Köln Frankfurter Straße. Zusätzlich kommt es am Osterwochenende, vom 7. bis 10. April, zu Ausfällen zwischen Overath und Engelskirchen. Auch hier wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
S 12: Die Mehrheit der Züge wird zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln Hauptbahnhof sowie zwischen Köln Messe/Deutz und Porz (Rhein) umgeleitet. Die Halte in Köln Hansaring, Köln Trimbornstraße, Köln Airport-Businesspark und Köln Steinstraße entfallen. Ein Teil der Züge entfällt zudem auf weiteren Teilstrecken oder dem gesamten Laufweg.
S 19: Die Züge fallen zwischen Köln Messe/Deutz und Köln Frankfurter Straße aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden um Verständnis.
Informationen zum Ausbauprojekt
Im Rahmen des Projekts soll die bestehende Trasse im Knoten Köln südlich der Gummersbacher Straße bis zum Abzweig Köln/Bonn Flughafen von vier auf sechs Gleise ausgebaut werden. Ziel ist es unter anderem, Nah- und Fernverkehrszüge auf jeweils eigenen Gleisen zu führen, um einen zuverlässigeren Zugverkehr im vielbefahrenen Eisenbahnknoten zu gewährleisten.
Weitere Informationen finden Sie online unter bauprojekte.deutschebahn.com/p/asg
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2022
14. Dezember 2022: Update Wiederaufbau nach der Flut: Website informiert über Baumaßnahmen und Fortschritt an den Strecken
15. August 2022: Bauarbeiten starten: Deutsche Bahn investiert vier Millionen Euro in die neue Eisenbahnbrücke in Dieringhausen
25. Juli 2022: Wiederaufbau der Erfttalbahn nach der Flut: Baustart an zerstörten Brücken und Gleisen am 1. August 2022
12. Juli 2022: Auf über 85 Prozent der vom Wasser zerstörten Infrastruktur fahren heute wieder Züge
8. Juni 2022: Mechernich/Kall: Prüfung der Brücke „Ringstraße“ erfordert Sperrung für Fahrzeugverkehr ab 9. Juni
27. Mai 2022: Eifelstrecke: Züge fahren ab 28. Mai 2022 wieder bis Bitburg-Erdorf
24. Mai 2022: Köln – Mainz: DB bündelt weitere Arbeiten für moderne Eisenbahninfrastruktur / Bauarbeiten vom 27. Mai bis 10. Juni
10. Februar 2022: Land macht schnellere Elektrifizierung der Eifelstrecken möglich – Finanzierung abgesichert
Meldungen aus 2021
3. November 2021: Wiederinbetriebnahme der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrweiler zum 08. November 2021
16. August 2021: Bahn nimmt Zugverkehr auf der Voreifelbahn (S 23) ab Ende August wieder bis Rheinbach auf
Meldungen aus 2020
07.12.2020 - Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 auf den vareo-Strecken
- Voreifelbahn - RB 23/S 23 (Bonn - Euskirchen - Bad Münstereifel)
S 23: Bei der S 23 zwischen Bonn und Euskirchen wird der Betriebsbeginn wochentags eine halbe Stunde früher stattfinden (Bonn 05:10 Uhr/Euskirchen 04:08 Uhr). Hinzu kommen Verbesserungen im Nachtverkehr und an den Wochenenden.
RB 23: Zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel beginnt der Betrieb der RB 23 wochentags und sonntags eine Stunde früher und endet wochentags eine Stunde später.
- Eifelstrecke - RE 12, RE 22 & RB 24 (Trier - Köln)
RB 24: Hier wird der Halbstundentakt zwischen Köln und Euskirchen bis Mitternacht erweitert und an den Wochenenden wird es ein zusätzliches Nachtfahrtenpaar geben, das um 02:05 in Köln Messe/Deutz Richtung Euskirchen startet. Zudem wird wochentags die um 05:40 Uhr in Köln Messe/Deutz startende Frühfahrt bis nach Kall verlängert.
- Oberbergische Bahn - RB 25 (Köln - Lüdenscheid)
RB 25: Auf der Strecke der Oberbergischen Bahn sorgt eine zusätzliche Spätfahrt für eine Verlängerung des 30-Minuten-Takts bis 24 Uhr. Eine Taktverdichtung zwischen Engelskirchen und Gummersbach am Vormittag führt dazu, dass zwischen Köln und Gummersbach ganztägig ein Halbstundentakt besteht. Zudem wird wochentags ein zusätzliches Frühzugpaar um 04:54 Uhr in Köln Hansaring starten und bis Overath und um 5:31 Uhr wieder zurückfahren.
03.06.2020 Broschüre "Wunderbar wanderbar - unser NRW" Ausgabe 2020 ab sofort erhältlich
Auch im elften Jahr ist Manuel Andrack für den Wanderführer von "mobil.nrw" auf Tour. Der Wanderexperte beschreitet wieder neue Wege, um spannende Highlights entlang der Wanderrouten Nordrhein-Westfalens zu entdecken. NRW ist und bleibt abwechslungsreich und wunderbar wanderbar. Seit dem Pfingstwochenende ist die kostenlose Broschüre bei vielen Kundencentern der Verkehrsunternehmen in NRW sowie in vielen Hotels, Touristikbüros und Bibliotheken sowie online erhältlich unter: www.mobil.nrw
Ende des Expander-Inhaltes20.04.2020 - Coronavirus: Aktualisierter Sonderfahrplan für NRW
Ab dem 20. April gilt ein stark verbesserter Sonderfahrplan mit zusätzlichen Kapazitäten auf zahlreichen Linien. Diesen Fahrplan sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.mobil.nrw
Außerdem geben die Websites www.spnv-nord.de bzw. www.rolph.de einen Überblick des Corona-Grundangebots im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Norden von Rheinland-Pfalz bzw. im ganzen Land.
Ab Donnerstag, 2. bis zum 19. April 2020 (geplantes Ende des jetzigen Corona-Ersatzfahrplans) verkehren folgende Züge zusätzlich auf der Eifelstrecke an Werktagen außer Samstagen:
- • RE 22 Gerolstein ab 5:44 Uhr, Köln Messe/Deutz an 7:46 Uhr
- • RE 22 Köln Messe/Deutz ab 9:15 Uhr, Gerolstein an 11:02 Uhr
Außerdem hält die Fahrt der RB 22 von Trier nach Gerolstein mit der Abfahrt um 07:35 Uhr in Trier Hbf neu in Pfalzel (an 07:39 Uhr), Ehrang (an 07:42 Uhr) und Daufenbach (an 7:54 Uhr). Die neue Ankunft in Auw a.d. Kyll ist 8:01 Uhr. Ab dort geht es unverändert weiter nach Gerolstein bzw. von dort weiter als RE 22 nach Euskirchen.
Ende des Expander-Inhaltes01.04.2020 - Anpassung des Corona-Ersatzfahrplans auf der Eifelstrecke
Infolge der Corona-Krise verkehren die von DB Regio betriebenen Züge auf der Eifelstrecke Trier - Köln seit dem 21. März 2020 auf Basis eines stabilen Grundangebots, wozu die Fahrplaninfos insbesondere über www.bahn.de ersichtlich sind.
Ende des Expander-Inhaltes29.01.2020 - VRS-KarnevalsTicket: Einfach mobil an den tollen Tagen
Mit dem VRS-KarnevalsTicket sind alle reisefreudigen Jecken für 24,60 Euro ganze sechs Tage lang mobil: von Weiberfastnacht, 20. Februar, bis einschließlich Veilchendienstag, 25. Februar 2020. Das KarnevalsTicket gilt im VRS-Netz, also auch im sogenannten kleinen Grenzverkehr zwischen Verkehrsverbund Rhein-Sieg und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRS/VRR) sowie auf Fahrten von und nach Titz, Merzenich, Düren, Nörvenich und Vettweiß sowie in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Ahrweiler und Vulkaneifel.
Wie in den vergangenen Jahren gibt es das KarnevalsTicket allein auf digitalem Weg. Die Fahrgäste können wählen, ob sie es per Smartphone (HandyTicket) oder als OnlineTicket im Ticketshop der VRS-Verkehrsunternehmen kaufen und dann ausdrucken wollen.
Mehr unter: https://www.vrs.de/presse/artikel/karnevalsticket-einfach-mobil-an-den-tollen-tagen-1
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2019
15.12.2019 - Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 auf den vareo-Strecken
- Voreifelbahn - RB 23/S 23 (Bonn - Euskirchen - Bad Münstereifel)
An den Wochenenden findet eine zusätzliche Fahrt der RB 23 zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel in der 20-Uhr-Lage statt. Zwischen Bonn und Euskirchen/Bad Münstereifel gibt es neue Frühfahrten und eine Ausweitung des 15-Minuten-Takts um weitere drei Fahrten. - Eifelstrecke - RE 12, RE 22 & RB 24 (Trier - Köln)
Zusätzliche Frühfahrten zwischen Kall und Euskirchen und zwischen Euskirchen und Köln. Der 30-Minuten-Takt wird bis 23 Uhr ausgeweitet. - Oberbergische Bahn - RB 25 (Köln - Lüdenscheid)
Mit den Bahnstationen in Kierspe und Halver-Oberbrügge gibt es zwei neueHalte auf der Strecke der RB 25. Halver-Oberbrügge ist Bedarfshalt, bitte Haltewunschtaste im Zug drücken bzw. gut sichtbar am Bahnsteig stehen.
Zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid verkehrt der RB 25 zukünftig im Stundentakt.
Auf der Strecke der RB 25 sorgt eine zusätzliche Spätfahrt um 22:51 Uhr ab Köln Hansaring nach Gummersbach für eine Verlängerung des 30-Minuten-Takts bis 23 Uhr.
Von montags bis freitags werden drei Fahrtenpaare am Nachmittag von Engelskirchen bis Gummersbach verlängert.
13.12.2019 - Inbetriebnahme der Verkehrsstationen Kierspe und Halver-Oberbrügge
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 können nach über 30 Jahren die neuerrichteten Verkehrsstationen in Kierspe und Halver-Oberbrügge wieder an das Eisenbahnnetz angeschlossen werden. Seit dem 15. Dezember 2019 verbindet die Regionalbahn (RB) 25 („Oberbergische Bahn“) das obere Volmetal (Lüdenscheid, Lüdenscheid-Brügge, Halver-Oberbrügge, Kierspe und Meinerzhagen) stündlich mit dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Köln.
Die Fahrzeiten der Züge ermöglichen in Lüdenscheid-Brügge auch weiterhin kurze Anschlüsse von der RB 25 zur RB 52 nach Hagen/Dortmund. Für die stündlichen Verbindungen zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid hat der NWL zusätzlich rd. 163.000 Zugkm pro Jahr bestellt und finanziert. Diese Leistungen werden von der DB Regio NRW innerhalb des Verkehrsvertrages für das „vareo-Netz“ gefahren. Zum Einsatz kommen Dieseltriebwagen der Baureihe LINT 81 der Firma Alstom, die baugleich mit den bereits heute verkehrenden vareo-Fahrzeugen sind.
13.12.2019 - Streckenagent der DB Regio NRW neu per Notify App!
Komfortabel und kostenfrei - jetzt anmelden! Lassen Sie sich auch weiterhin umfassend und schnell über größere Störungen und anstehende Bauarbeiten informieren und nutzen Sie ab sofort den Streckenagenten der DB Regio NRW über die kostenlose Notify App: Einfach App downloaden und gewünschte Linie sowie Benachrichtigungszeitraum auswählen. (Bitte beachten Sie: Leider untersagt der WhatsApp-Service seit dem 7. Dezember 2019 den Newsletter-Versand)
Ende des Expander-Inhaltes28.11.2019 - An allen Adventssamstagen: zusätzliche Fahrten auf der Strecke der RB 24
An allen Adventssamstagen setzen der Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio für Einkaufsbummler und Weihnachtsmarktbesucher auch in diesem Jahr wieder zusätzliche Züge an: am 30. November, 7., 14. und 21. Dezember 2019.
Auf der Strecke der RB 24 in Richtung Köln startet eine Zusatzfahrt um 08:35 Uhr in Gerolstein (Ankunft Köln Messe/Deutz: 10:27 Uhr). Die zweite Zusatzfahrt in dieser Richtung beginnt um 10:13 Uhr (am 21. Dezember um 10:11 Uhr) in Euskirchen und ist um 11:02 Uhr (bzw. 10:59 Uhr am 21.Dezember) in Köln Messe/Deutz. Zurück geht es abends von dort dann um 17:56 Uhr und um 19:00 Uhr. Für ein zusätzliches Sitzplatzangebot in den Zügen sorgt die Aufstockung dreier Fahrten an den Wochenendnächten (Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag) in die Eifel. Bei den Zügen, die um 23:05 Uhr, 00:05 Uhr und 01:05 Uhr in Köln Messe/Deutz starten, wird ein zweites Zugteil eingesetzt: damit stehen statt der üblichen 300 dann 600 Sitzplätze zur Verfügung. Die Abfahrtszeiten der Sonderzüge an den Adventssamstagen finden Sie auch online zum Download.
15.12 2019 - Mehr Fahrten, mehr Komfort
Auf der Eifelstrecke wird das Angebot für die RB 24 zum Fahrplanwechsel deutlich verbessert: mit neuen Frühfahrten zwischen Euskirchen und Köln und einem 30-Minuten-Takt, der bis 23 Uhr ausgeweitet wird. Auch bei der S 23/RB 23 zwischen Bonn und Euskirchen/Bad Münstereifel gibt es neue Frühfahrten und eine Ausweitung des 15-Minuten-Takts um weitere drei Fahrten. Am Wochenende wird zukünftig eine zusätzliche Fahrt zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel in der 20-Uhr-Lage stattfinden.
Auf der Strecke der Oberbergischen Bahn (RB 25) sorgt eine zusätzliche Spätfahrt für eine Verlängerung des 30-Minuten-Takts bis 23 Uhr (Abfahrt Köln Hansaring 22:51 Uhr). Außerdem werden drei Fahrten am Nachmittag von Engelskirchen bis Gummersbach verlängert. An den Wochenenden wird der bislang zwischen Köln und Overath bestehende 30-Minuten-Takt bis nach Engelskirchen ausgeweitet. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten zwischen Meinerzhagen und Brügge wird es dann einen Stundentakt bis Lüdenscheid geben, der den bisherigen Zweistundentakt auf dem Abschnitt zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid, ablöst.
Overath ist NRW-Wanderbahnhof des Jahres 2019
Der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst überreichte die begehrte Plakette an den Overather Bürgermeister Jörg Weigt.
Ende des Expander-Inhaltes30.07.2019 - Auf Tour durchs vareo-Gebiet bei den VRS-Wandertagen mit Manuel Andrack
Die beliebten Wandertage des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) werfen ihre Schatten voraus: Der VRS lädt am Sonntag, 25. August, und am Sonntag, 29. September, wieder zu Tagestouren auf schönen Strecken ein. Geleitet werden die Wandertage vom wohl bekanntesten Wanderer Deutschlands, Manuel Andrack. Die erste Tour führt die VRS-Wandergruppe nach Dahlem, die zweite nach Hoffnungsthal. Beiden gemein: Sie sind mit dem ÖPNV bequem zu erreichen. Mit Bus und Bahn können die Fahrgäste die Region immer wieder neu entdecken.
Ende des Expander-Inhaltes08.07.2019 - Priorität eins für den Bahnknoten Köln: Hochrangig besetzter Koordinierungsrat hat sich konstituiert
Mit dem Ausbau des Bahnknoten Köln wollen das Land Nordrhein-Westfalen, der Nahverkehr Rheinland und die Deutsche Bahn gemeinsam mit allen beteiligten Partnern für eine moderne, metropolengerechte Mobilität für den Großraum Köln sorgen. Mit einem ganzen Maßnahmenbündel – vom Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke bis hin zur Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken oder strategisch wirkungsvollen Überwerfungsbauwerken – gehört der Ausbau des Bahnknoten Köln zu den anspruchsvollsten und dynamischsten Bauprojekten in Deutschland. Rückenwind bekommt das Großprojekt nun von einem hochrangig besetzten Koordinierungsrat, der sich am Freitag, 5. Juli, in Köln konstituiert hat. Sein Ziel: Die Planung und den Bau konstruktiv begleiten, den kurzen Draht zwischen den Institutionen herstellen und Lösungen finden, um den dringend notwendigen Infrastrukturausbau effizient voranzutreiben.
Ende des Expander-Inhaltes01.07.2019 - Haltepunkt Overath-Vilkerath kann eingerichtet werden
Anfang des Jahres fand auf der Oberbergischen Bahn (RB 25) der seit langem vorgesehene Betriebsversuch zur Simulation eines Zugstopps am künftigen Haltepunkt Overath-Vilkerath statt. Ziel war es, unter realistischen Bedingungen festzustellen, ob ein zusätzlicher Halt in Overath-Vilkerath die Betriebsstabilität und damit die Pünktlichkeit der RB 25 belastet. Dabei hat sich ergeben, dass die Züge eine etwas höhere Ankunftsverspätung aufweisen. In der Interessenabwägung zwischen einer verbesserten Zugänglichkeit und erhöhtem Kundennutzen durch den zusätzlichen Halt in Overath-Vilkerath kann diese geringfügige Verschlechterung der Pünktlichkeitsqualität in Kauf genommen werden. Dieser Ansicht schlossen sich die Mitglieder der NVR-Verbandsversammlung an und beauftragten die Geschäftsführung, die Realisierung der Station Overath-Vilkerath anzugehen.
Ende des Expander-Inhaltes19.06.2019 - Freie Fahrt mit Bus und Bahn im gesamten VRS
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg und die in ihm zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen laden am Sonntag, 23. Juni 2019, zu einem ticketfreien Tag ein. Dann können alle Bus-, Stadt-, Regional- und S-Bahnbahnlinien des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ohne Ticket benutzt werden - und das im gesamten VRS-Verbundgebiet.
Der ticketfreie Tag wird am 23. Juni um 0.00 Uhr beginnen und endet in der Nacht auf den 24. Juni um 3.00 Uhr zum Betriebsschluss. Auch der Schnellbus SB 60 zum Flughafen Köln/Bonn kann kostenfrei genutzt werden.
06.06.2019 - NVR und Deutsche Bahn unterzeichnen Finanzierungsverträge zur Modernisierung von 17 Bahnhöfen im Rheinland, davon 10 vareo-Bahnhöfe
Wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhöfe und Stationen im Rheinland: Im Beisein von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst unterzeichneten die NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober und Heiko Sedlaczek sowie der Regionalbereichsleiter West der DB Station&Service AG, Stephan Boleslawsky, heute im Kölner Hauptbahnhof die Finanzierungsvereinbarung für die dritte Modernisierungsoffensive. Im Rahmen der "MOF 3" werden in den kommenden Jahren 17 Bahnhöfe im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) ausgebaut. Im vareo-Gebiet soll die „MOF 3“ an folgenden Bahnhöfen umgesetzt werden: Bonn-Mehlem, Rösrath, Euskirchen-Großbüllesheim, Euskirchen-Stotzheim, Euskirchen-Kreuzweingarten, Mechernich-Satzvey, Dahlem-Schmidtheim, Kall, Kall-Urft und Kall-Scheven.
Ende des Expander-Inhaltes03.04.2019 - Unterwegs mit Manuel Andrack: "Busse und Bahnen NRW" veröffentlicht neuen Wanderführer
Schon seit gut zehn Jahren ist der Wanderexperte Manuel Andrack für den Wanderführer von "Busse und Bahnen NRW" unterwegs - und findet doch immer wieder neue Wege und spannende Touren durch Nordrhein-Westfalen. Die Broschüre mit den aktuellsten Routen ist ab Ostern in vielen Kundencentern der Verkehrsunternehmen in NRW kostenlos erhältlich.
Ende des Expander-Inhaltes12.02.2019 - Bahnknoten Köln: NVR, DB und Land NRW treiben weiteren Ausbau voran
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, NVR-Verbandsvorsteher Stephan Santelmann sowie NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober unterzeichneten während der 3. Kölner Bahnknoten-Konferenz gleich zwei richtungsweisende Planungsvereinbarungen. Mit der Unterschrift unter die erste wird der Ausbau der S 11 und des Kölner Hbf (Leistungsphase 3 und 4 der Planungen) weiter vorangetrieben. Zusätzlich ist den Projektpartnern ein weiterer Coup gelungen: Auch die Planungsvereinbarung für den Bau der Kölner Westspange und den Ausbau der Eifelstrecke (Leistungsphasen 1 und 2) konnte in einer Rekordzeit ausgearbeitet und jetzt unterzeichnet werden. Das Gesamtfinanzvolumen für die Planung der beiden Projekte summiert sich auf rund 100 Millionen Euro (ca. 67 Millionen Euro Westspange, 32 Millionen Euro S-11-Kernpaket). Finanziert werden sie durch das Land NRW und den NVR.
Ende des Expander-Inhaltes23.01.2019 - Kreis Ahrweiler und VRS sorgen für tarifliche Verbesserung - Netzweit gültige VRS-Abotickets gelten ab Januar im Landkreis Ahrweiler
Im Zuge seiner tariflichen Strukturmaßnahmen für das Jahr 2019 hat der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler eine Verbesserung für die Fahrgäste vereinbart. Alle im Tarifgebiet des VRS netzweit gültigen Abos gelten ab dem 1. Januar 2019 auch im Landkreis Ahrweiler. Zu diesen Abos zählen unter anderem das JobTicket, das GroßkundenTicket und Tickets aus dem Ausbildungssegment wie das SchülerTicket, das DualTicket und das SemesterTicket.
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2018
05.12.2018 - Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 auf den vareo-Strecken
- Voreifelbahn:
Für die RB 23 zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel wird werktags ein einheitlicher 60-Minuten Takt eingeführt. Die letzte abendliche Fahrt wird damit bereits eine halbe Stunde früher beginnen.
Für die S 23 zwischen Bonn und Euskirchen ist eine Verlängerung des täglichen Abendverkehrs im 30-Minuten-Takt um eine Stunde vorgesehen. - Eifelstrecke:
Der abendliche Sprinter des RE 12 ab Köln Messe/Deutz wird um eine Stunde vorgezogen. Die Gegenleistung am Wochenende verkehrt ebenfalls eine Stunde früher ab Trier Hbf.
Die Halte in Lissendorf, Oberbettingen-Hillesheim, Philippsheim und Ehrang werden in Bedarfshalte umgewandelt.
Es wird eine zusätzliche Fahrt der RB 24 am Abend ab Köln Messe/Deutz angeboten. An Samstagen wird die bislang um 20:28 Uhr in Euskirchen endende RB 24 bis Kall verlängert. Zusätzlich wird der an Wochenenden und an Feiertagen eingesetzte Nachtzug der RB 24 ab Köln Messe/Deutz bis nach Kall verlängert. Die Halte in Lissendorf, Oberbettingen-Hillesheim, Philippsheim und Ehrang werden in Bedarfshalte umgewandelt. - Oberbergische Bahn:
Für die RB 25 zwischen Köln-Hansaring und Gummersbach wird der 30-Minuten-Takt im Abendverkehr werktags durch eine zusätzliche Fahrt in beide Richtungen um eine Stunde verlängert, am Wochenende sogar um zwei Stunden. Samstags beginnt der Betrieb zukünftig in Dieringhausen eine halbe Stunde früher, in Gummersbach eine halbe Stunde später, damit dort ein 60-Minuten Takt entsteht. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird eine zusätzliche Fahrt Richtung Köln abends in Dieringhausen starten, Sonntags zusätzlich am späten Morgen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können alle Züge in Ründeroth halte.
28.11.2018 - NRW-Tarif: Moderate Preisanpassungen - Schöne60Ticket NRW bleibt stabil
Für die Tickets des NRW-Tarifs - dem Nahverkehrstarif für landesweite Fahrten durch die verschiedenen Verbünde Nordrhein-Westfalens - gelten ab 9. Dezember 2018 bzw. 1. Januar 2019 neue Preise. Die Preise steigen zum 9. Dezember 2018 für die RelationspreisTickets (NRW-weit gültige Tickets für Fahrten "von Tür zu Tür" wie etwa das SchöneReiseTicket NRW) und zum 1. Januar 2019 für die PauschalpreisTickets um durchschnittlich 2,7 Prozent. Ein entsprechender Antrag wurde von der zuständigen Bezirksregierung in Köln genehmigt. Die Preisanpassung wird notwendig durch die im Jahr 2018 besonders durch den Tarifabschluss für den ÖPNV und Kraftstoffpreise erneut gestiegenen Kosten für Betrieb und Personal.
Ende des Expander-Inhaltes13.11.2018 - NVR und DB bereiten Pilotversuch auf der RB 25 vor - Züge simulieren Halt an geplanter Station Overath-Vilkerath
Welche Auswirkungen ein zusätzlicher Stopp der Oberbergischen Bahn (RB 25) auf den Betriebsablauf hat, werden der Nahverkehr Rheinland (NVR) und das Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio NRW Anfang des kommenden Jahres untersuchen. Im Zeitraum zwischen Donnerstag, 27. Januar, und Samstag, 23. Februar 2019, simulieren die Züge der RB 25 im Rahmen eines Pilotversuchs einen Halt an der geplanten Station Overath-Vilkerath. Dazu halten die Bahnen auf freier Strecke und warten die Zeit ab, die ein Stopp an einem Bahnhof durchschnittlich dauert.
Ende des Expander-Inhaltes09.11.2018 - Startschuss zur Elektrifizierung der S 23 ist gefallen - Nahverkehr Rheinland erarbeitet eine Planungsvereinbarung
Ein weiterer wichtiger Schritt zur Elektrifizierung der Voreifelbahn S 23 ist gemacht. In seiner heutigen Sitzung hat der Hauptausschuss des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) die Geschäftsführung der NVR GmbH mit der konkreten Planung der Elektrifizierung der Strecke von Bad Münstereifel über Euskirchen nach Bonn beauftragt. In den sogenannten Leistungsphasen 1 & 2 geht es um die Vorplanung des Projektes. Für diese beiden Phasen zusammen sind Kosten in Höhe von 6 Millionen Euro vorgesehen.
Ende des Expander-Inhaltes25.10.2018 - Machbarkeitsstudie zur RB 25 kann starten - Bündnis Oberbergische Bahn setzt sich für mehr Zuverlässigkeit und Komfort auf der Strecke ein
Der Startschuss ist gefallen: Ab sofort wird an der Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung und Optimierung der RB 25, der Oberbergischen Bahn, zwischen Gummersbach und Köln Messe/Deutz gearbeitet. Bei einer sogenannten „Kick-off“- Veranstaltung beim Nahverkehr Rheinland (NVR) stellte das mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragte Ingenieurbüro Spiekermann GmbH den Mitgliedern des Bündnissses den Ablauf der Studie vor.
Ende des Expander-InhaltesRollkur im vareo-Netz
Ab Montag, 22. Oktober kommt bei einzelnen Fahrten auf der Eifelstrecke zwischen Köln, Gerolstein und Trier ersatzweise ein Zug älterer Bauart zum Einsatz.
Bei den Fahrzeugen des Kölner Dieselnetzes ist ein Kühlmitteltausch erforderlich, hierbei handelt es sich um eine Gewährleistungsmaßnahme, die laut Hersteller bis Mitte 2019 abgeschlossen sein wird.
09.10.2018 - Tarifliche Verbesserungen ab dem 1. Januar 2019 im VRS
Das kommende Jahr wird für die Fahrgäste im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) mehrere Verbesserungen bringen: Der Rabatt beim Kauf eines HandyTickets beträgt zukünftig generell fünf Prozent (bislang drei Prozent), beim EinzelTicket beträgt der Rabatt sogar 10 Prozent. Eine weitere beschlossene Maßnahme ist eine Attraktivitätssteigerung der VRS-TagesTickets. Diese gelten bislang lediglich bis zum Betriebsschluss des Kalendertages, an dem sie gekauft werden. Ab dem 1. Januar 2019 wird dieses Ticket ab dem Zeitpunkt der Entwertung 24 Stunden gültig sein und werden unter den Namen „24StundenTicket 1 Person“ sowie „24StundenTicket 5 Personen“ angeboten. Zudem wurde entschieden, dass ab dem 1. Januar 2019 alle ZeitTickets im kompletten erweiterten VRS-Netz gelten. JobTickets gelten ab dann auch während der Elternzeit.
Ende des Expander-Inhaltes10.09.2018 - Bauarbeiten auf der Oberbergischen Bahn (RB 25) beendet
Die Bauarbeiten sind geschafft. Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Nach umfangreichen und fast 15 Wochen andauernden Bauarbeiten durch die DB Netz AG konnte auf der Oberbergischen Bahn (RB 25) wieder der Regelbetrieb aufgenommen werden. Mit den Bauarbeiten wurde die Infrastruktur der Oberbergischen Bahn ausgebaut und ertüchtigt. Unter anderem wurden zwei neue Brücken gebaut, ein neuer 1000 Meter langer zweigleisiger Abschnitt zwischen Ründeroth und Dieringhausen erstellt und teilweise neue Leit- und Sicherungstechnik installiert.
Ende des Expander-Inhaltes21.08.2018 - Teilweise eingeschränktes Platzangebot für S 23 und RB 25
Ab Mittwoch, 29. August kommt es auf Teilen der Linien S 23 (Voreifelbahn) und RB 25 (Oberbergische Bahn) bei einigen Fahrten zu Einschränkungen des Platzangebots.
Ende des Expander-Inhaltes04.06.2018 - Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Oberbergischen Bahn (RB 25)
Im September 2017 besiegelten der Oberbergische, der Rheinisch-Bergische und der Rhein-Sieg-Kreis, die Kommunen Köln, Gummersbach, Overath, Rösrath, Engelskirchen, Lohmar und Marienheide, die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln, die Deutsche Bahn (DB) sowie der Nahverkehr Rheinland (NVR) ihre Partnerschaft für einen leistungsstarken Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der Strecke der RB 25. Jetzt steht der nächste Schritt zu Elektrifizierung und Optimierung der Oberbergischen Bahn kurz bevor: Die Bündnispartner sowie der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) geben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Diese bezieht sich auf den Abschnitt zwischen Bahnhof Gummersbach und Köln Messe/Deutz. „Uns interessiert im Rahmen der Studie insbesondere die Erarbeitung von Möglichkeiten zum Streckenausbau für einen S-Bahn-Verkehr“, erklärt NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.
Ende des Expander-Inhaltes14.03.2018 - Neue Fahrkartenautomaten im Rheinland
In den vergangenen Monaten hat die deutsche Bahn im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) die bisherigen Fahrkartenautomaten gegen moderne Geräte der Firma Scheidt&Bachmann ausgetauscht. Somit stehen hier jetzt 354 neue Fahrkartenautomaten zur Verfügung. Die neuen Geräte sind besonders benutzerfreundlich und lassen sich barrierefrei bedienen. Sie erfüllen die aktuellsten europäischen Anforderungen an die Bedienung für Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität.
Ende des Expander-Inhaltes08.03.2018 - Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr auf der Oberbergischen Bahn (RB 25) im Frühjahr und Sommer
Aufgrund mehrerer Bauvorhaben wird der Zugverkehr zwischen Overath und Gummersbach sowohl vom 23. März bis 9. April 2018 (Osterferien) als auch vom 8. Juni bis 29. August 2018 (Sommerferien) eingestellt. In dieser Zeit werden Züge durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Zeitnah vor Baubeginn stellen wir Ihnen die detaillierten Ersatzfahrpläne zur Verfügung.
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2017
11.12.2017 - Mit der RB 25 direkt unterwegs zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid
Gute Neuigkeiten zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017: Die Schienenstrecke zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid ist wieder geschlossen. Fahrgäste der Oberbergischen Bahn (RB 25) sind in Zukunft hier direkt unterwegs. Für alle, die weiterwollen, gibt es in Lüdenscheid-Brügge unmittelbare Umsteigemöglichkeiten von/zu den Zügen der RB 52 von und nach Hagen/Dortmund. Ideale Voraussetzungen für eine schnelle Anbindung an das Streckennetz zum Ruhrgebiet und für bessere Fernverkehrsverbindungen.
Ende des Expander-Inhaltes13.11.2017 - Viele Änderungen beim anstehenden Fahrplanwechsel bringen Verbesserungen
Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 wird es auf dem Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) erneut eine Vielzahl von Neuerungen geben. Zusätzliche Fahrten und Taktverdichtungen sorgen für eine weitere Verbesserung des Angebots. "Es ist uns auch in diesem Jahr trotz der faktisch bestehenden großen Kapazitätsengpässe im Schienennetz gelungen, neue und zusätzliche Verbindungen zu ermöglichen. Der bereits begonnene und in den kommenden Jahren intensiv fortzuführende Ausbau der Schieneninfrastruktur wird in Zukunft hoffentlich die dringend benötigten weiteren Verbesserungen ermöglichen", so die NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek und Dr. Norbert Reinkober.
Ende des Expander-Inhaltes09.11.2017 - Startschuss für den Bau einer P&R-Anlage am Bahnhof in Dieringhausen
Am heutigen Tag fiel der Startschuss zum Bau der neuen P&R-Anlage am Bahnhof in Dieringhausen. Auf dem Areal entstehen insgesamt 113 Stellplätze, von denen drei zu extrabreiten Behindertenstellplätzen ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf gut 1,4 Millionen Euro. Die Stadt Gummersbach hat beim Nahverkehr Rheinland (NVR) eine Förderung in Höhe von 1,28 Millionen Euro beantragt. Dieser Antrag wird derzeit geprüft. Einen vorzeitigen zuschussunschädlichen Maßnahmenbeginn hat der NVR bereits bewilligt.
Ende des Expander-Inhaltes25.10.2017 - NVR und DB setzen einen Bus zur Entlastung des Schülerzuges ein
Aufgrund der bestehenden Überlastung der Linie RB 23 zwischen Arloff und Bad Münstereifel im morgendlichen Schülerverkehr haben sich der Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio in Zusammenarbeit mit dem Kreis Euskirchen dazu entschieden, ab Montag, 6. November, morgens einen zusätzlichen Gelenkbus einzusetzen. Dieser wird nach den Herbstferien auf dem letzten Streckenabschnitt zwischen Iversheim und Bad Münstereifel und zeitlich parallel zum Schülerzug verkehren, um so für Entlastung zu sorgen.
Ende des Expander-Inhaltes23.10.2017 - NVR fördert 82 ÖPNV-Maßnahmen in der Region mit rund 81 Millionen Euro
Einstimmig hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) das ÖPNV-/SPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2021 verabschiedet. Insgesamt werden verbandweit 82 neue Investitionsvorhaben mit Fördermitteln in Höhe von zusätzlich 81,4 Millionen Euro in den Maßnahmenkatalog des NVR aufgenommen. Auf die Stadt Köln entfallen dabei 27,5 Millionen Euro. Maßnahmen in Bonn werden mit 2,8 Millionen Euro und Projekte im Rhein-Erft-Kreis mit 7,8 Millionen Euro gefördert. Weitere Fördermittel für Investitionsvorhaben rund um Bus, Bahn und Schiene fließen nach Aachen bzw. in die Städteregion Aachen (insgesamt 15,1 Millionen Euro), den Kreis Euskirchen (8,9 Millionen Euro), den Kreis Heinsberg (465 000 Euro), den Oberbergischen Kreis (5,8 Millionen Euro), den Rheinisch-Bergischen Kreis (1,8 Millionen Euro), den Kreis Düren (8,9 Millionen Euro) und den Rhein-Sieg-Kreis (1,8 Millionen Euro).
Ende des Expander-Inhaltes05.09.2017 - Bündnis Oberbergische Bahn gegründet
Die Oberbergische Bahn (RB 25) hat eine erhebliche regionale Bedeutung für die Anbindung großer Teile des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises an den Ballungsraum Köln/Bonn. Insbesondere für die Städte und Gemeinden Engelskirchen, Gummersbach, Marienheide, Overath und Rösrath ist die Oberbergische Bahn die einzige Eisenbahnverbindung in die Millionenstadt Köln und damit die Anbindung an die stark wachsenden Zentren im südlichen Rheinland. Damit kommt der Oberbergischen Bahn insbesondere für den starken Pendlerverkehr eine wichtige Verkehrsfunktion zu.
Ende des Expander-Inhaltes08.08.2017 - Ticketkooperation: 1. FC Köln-Eintrittskarten gelten als Fahrausweis für den Nahverkehr
Der 1. FC Köln gehört zu den ältesten Kooperationspartnern des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Bereits seit der Spielsaison 1992/93 gelten Eintrittskarten für Heimspiele des "FC" auch als Fahrausweise für die Hin- und Rückfahrt im VRS. Somit können die FC-Fans für ihren Weg ins RheinEnergieStadion und zurück kostenfrei Busse, Stadtbahnen, S-Bahnen und Nahverkehrszüge im erweiterten Verbundgebiet des VRS nutzen. Dies kann auch in Zukunft so bleiben, denn VRS, Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und 1. FC Köln haben sich pünktlich zum Saisonstart auf die Fortführung der erfolgreichen Kooperation geeinigt: Bis zur Spielsaison 2020/21 gelten die FC-Eintrittskarten somit weiterhin als Fahrausweis für den Nahverkehr. Die Tarifkooperation gilt für die Heimspiele in der Bundesliga, dem DFB-Pokal, den Freundschaftsspielen und natürlich auch zu den heißersehnten Europapokalspielen der Profimannschaft des 1. FC Köln sowie bei allen Liga-Spielen der U 21 des 1. FC Köln.
Ende des Expander-Inhaltes31.07.2017 - VRS bietet ab 1. August ein günstiges neues Ticket nicht nur für Azubis
Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahres sind Azubis, Schüler und Absolventen von BuFD, FSJ und FÖJ für 58,40 EUR/ mtl. im erweiterten Netz der VRS mobil unterwegs. Das neue Abo ist an den Bedürfnissen und dem Budget der jungen Leute ausgerichtet und gilt dabei nicht nur für die Fahrten im Rahmen der Ausbildung, sondern auch für Fahrten in der Freizeit - rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr. Viele zusätzliche Optionen, wie die Erweiterung in die Nachbarverkehrsverbünde (AVV u. VRR), attraktive Mitnahmeregelungen von Personen und Fahrrädern oder die Nutzung des Carsharing und der KVB-Leihräder innerhalb Kölns sind kostengünstig zu buchbar. Also es lohnt sich.
Anpassung der Fahrradmitnahme für Schüler- und SemesterTicket. Zum Monatsanfang werden auch die Fahrradmitnahmeregelungen verbundweit einheitlich gestaltet. Wie bei den bestehenden VRS-Abos wie JobTicket oder Aktiv60Ticket werden Fahrräder auch beim SchülerTicket (ab 1. August 2017) und SemesterTicket (ab Start Wintersemester 2017/18) von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie an Wochenenden (auch an Samstagen) und Feiertagen unentgeltlich mitgenommen. Die einheitliche Regelung zur kostenlosen Fahrradbeförderung soll in den nachfragestarken Zeiten zur Entlastung bei Kapazitätsengpässen beitragen.
Ende des Expander-Inhaltes13.07.2017 - App DB Navigator bietet jetzt auch VRS-Tickets
Mit Bus, U- oder Straßenbahn in der Rhein-Sieg-Region zu fahren, ist ab sofort noch komfortabler: Tagestickets für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) sind nun auch im DB Navigator und über bahn.de buchbar. Wer in der App oder auf der Webseite nach Verbindungen innerhalb des VRS-Verbundes sucht, bekommt über die Fahrplanauskunft die entsprechenden Tages- und Gruppentickets angezeigt. Anschließend können die Fahrkarten gebucht und als Handy-Ticket im DB Navigator abgelegt oder als Online-Ticket ausgedruckt werden. Wer keine Fahrplanauskunft benötigt, findet alle Tickets im DB Navigator auch unter dem Menüpunkt "Verbundtickets".
Ende des Expander-Inhaltes12.07.2017 - Haltepunkt UN Campus wird rechtzeitig zur Klimakonferenz in Betrieb genommen
Auf Hochtouren laufen die Arbeiten zur Errichtung der neuen Haltestelle "Bonn-UN Campus". In den kommenden Monaten werden die Bauarbeiten sogar noch einmal beschleunigt: Der Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Station & Service haben vereinbart, dass die Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes nicht wie ursprünglich geplant erst zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember erfolgen wird. Die Haltestelle wird vielmehr bereits Anfang November 2017 und damit rechtzeitig zum Beginn der zwischen dem 6. und dem 17. November 2017 im World Conference Center Bonn (WCCB) stattfindenden UN-Weltklimakonferenz anfahrbereit sein.
Ende des Expander-Inhaltes20.06.2017 - Ab 12. Juni: Zusätzliche Fahrtmöglichkeit von Erftstadt nach Köln mit RE 22
Zum kleinen Fahrplanwechsel verbessern Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio das Angebot in Erftstadt durch den zusätzlichen Halt eines Zuges der RE 22. Ab dem 12. Juni 2017 hält der Zug der Linie RE 22 aus Gerolstein (Abfahrt 6.14 Uhr) in Fahrtrichtung Köln zusätzlich um 7.36 Uhr in Erftstadt. Durch den Halt dieses Zuges gibt es für die Reisenden in Erftstadt künftig zur nachfragestarken Hauptverkehrszeit am Morgen eine neue und schnelle Verbindung nach Köln Messe/Deutz (Ankunft 8.04 Uhr). Die zusätzliche Fahrtmöglichkeit entlastet zudem die stark nachgefragte Fahrt der RB 24 von Gerolstein (6.14 Uhr) über Erftstadt (7.48 Uhr) nach Köln Messe/Deutz (8.18 Uhr).
Ende des Expander-Inhaltes31.05.2017 - Investitionen in Millionenhöhe für den Infrastrukturausbau
Der Umbau des Bahnhofumfeldes in Erftstadt kann zügig fortgesetzt werden: Durch die Übergabe eines Bewilligungsbescheides an Bürgermeister Volker Erner hat der Nahverkehr Rheinland (NVR) am heutigen Tag die Signale für die umfassende Modernisierung auf "Grün" gestellt. Insgesamt werden 8,47 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Der NVR beteiligt sich mit 6,75 Millionen Euro an diesen Kosten (Baustufe 2: Zuwendungen in Höhe von 3,84 Millionen Euro).
Ende des Expander-Inhaltes12.05.2017 - Neuer Bahnsteig in Derkum (Eifelstrecke)
Am 15. Mai 2017 wird im Bahnhof Weilerswist-Derkum der neue Bahnsteig 2 in Betrieb genommen. Der Zugang erfolgt über die Schleidener Straße (Bahnübergang). Hier halten zunächst die Züge in beiden Fahrtrichtungen (Köln und Trier), da die bisherigen Bahnsteige am Bahnhofsgebäude zur gleichen Zeit geschlossen werden.
Die Arbeiten am neuen Bahnsteig 1 dauern noch bis ca. Juli 2017 an. Nach dessen Fertigstellung werden die Züge in Richtung Trier dann wieder von Gleis 1 und die Züge in Richtung Köln von Gleis 2 abfahren. Die neuen Bahnsteige bieten einen höhengleichen und damit deutlich bequemeren Zustieg.
28.03.2017 - Lückenschluss der Regionalbahn 25 zwischen Meinerzhagen und Brügge kommt im Dezember 2017
Nach Gesprächen zwischen der DB, den Anliegerkommunen und dem NWL in der vergangenen Woche wurde deutlich, dass der Zeitplan für die Baumaßnahmen zur Reaktivierung des Lückenschlusses zwischen Meinerzhagen und Brügge bis Ende 2017 eingehalten werden kann. Nach Fertigstellung der Schienen-Infrastruktur wird die RB 25 (Oberbergische Bahn) stündlich zwischen Köln und Meinerzhagen verkehrend alle zwei Stunden bis Lüdenscheid verlängert.
Ende des Expander-InhaltesMeldungen aus 2016
06.09.2016 - Fahrzeug-Umbau abgeschlossen: Mehr Sitzplätze für das vareo-Netz
Der aufwändige Umbau von insgesamt neun vareo-Zügen des Typs Coradia LINT ist abgeschlossen. Jedes Fahrzeug wurde um ein zusätzliches Mittelteil erweitert und verfügt dadurch über 120 weitere Sitzplätze. Pro Triebwagen gibt es damit nun insgesamt 300 Plätze, zuvor waren es 180 - dies entspricht einer Kapazitätserhöhung von fast 70 Prozent. Die zusätzlichen Sitzplätze sollen den Fahrgästen vor allem in den pendlerintensiven Hauptverkehrszeiten zugutekommen.
Ende des Expander-Inhaltes03.08.2016 - Zusätzliche Kennzeichnung der Fahrradabteile im vareo
An allen vareo-Fahrzeugen weisen ab sofort zusätzliche Fahrradsymbole auf den Standort
des Mehrzweckabteils hin. Dazu sind ganz vorne am Triebkopf rechts und links neben der Zugzielanzeige jeweils zwei entsprechende Piktogramme angebracht. Sind dort keine Fahrradsymbole angebracht, so befindet sich das Fahrradabteil am anderen Ende des Fahrzeuges. Somit kann nun der radelnde Reisende bereits während der Einfahrt des vareo erkennen, wo er am besten einsteigt.
13.06.2016 - RB 25 mit erhöhter Sitzplatzkapazität - Inbetriebnahme Bahnsteig Meinerzhagen
Seit dem 13.Juni 2016 stehen auf der RB 25 in den Hauptverkehrszeiten 120 Sitzplätze pro Zugeinheit mehr zur Verfügung. Es werden zwei vareo Züge (LINT-Triebwagen) eingesetzt, die um ein zusätzliches Mittelteil erweiterte wurden. Die Sitzplatzkapazität wird somit montags bis freitags zwischen Gummersbach und Köln um fast 70 Prozent von 180 auf 300 Sitzplätze erweitert. In den Hauptverkehrszeiten bedeutet das beim Einsatz von Doppeleinheiten insgesamt 600 Sitzplätze. Zusätzlich wurde der Bahnsteig in Meinerzhagen in Betrieb genommen, der nun einer Höhe von 76 Zentimeter entspricht und einen ebenerdigen Einstieg ermöglicht.
Ende des Expander-Inhaltes04.05.2016 - Zusätzlicher Info-Service für Rad-Reisende auf der RE 22
Der Standort des Mehrzweckabteils wird für ausgewählte Züge der Eifelstrecke an Wochenenden und Feiertagen jetzt auch über den sogenannten "Streckenagent" bekannt gegeben.
Reisende mit Fahrrad erfahren so bereits frühzeitig, an welchem Bahnsteig-Abschnitt sie am besten einsteigen. Die Einstiegssituation wird damit zusätzlich entspannt. Der Streckenagent veröffentlicht die Information über die kostenlose Smartphone-App DB-Navigator, den Whatsapp-Service, den Reisende kostenfrei abonnieren können, und den Twitterkanal Regio_NRW .
01.03.2016 - Umgebaute Triebwagen schaffen zusätzliche Kapazitäten
Einbau von Mittelteilen erhöht Platzangebot in neun Fahrzeugen um fast 70 Prozent.
Auf Initiative des Nahverkehrs Rheinland (NVR) erweitert DB Regio NRW die Kapazitäten im Kölner Dieselnetz. Insgesamt neun der 58 Fahrzeuge starken vareo-Flotte werden umgebaut, um das Platzangebot insbesondere auf der Eifelstrecke und der Oberbergischen Bahn sukzessive zu erweitern.
Meldungen aus 2015
22.09.2015 - Software-Update Türen
Im vareo-Netz gibt es weitere Verbesserungen zur Beschleunigung des Fahrgastwechsels: Die Wartezeiten, bis die Türen der LINT-Züge sich öffnen und schließen, konnten nochmals verkürzt werden. Erreicht wurde dies durch ein weiteres Software-Update.
Ende des Expander-Inhaltes01.07.2015 - NVR gibt Machbarkeitsstudie in Auftrag
Der Nahverkehr Rheinland (NVR) möchte die Situation auf der Voreifel- und Eifelstrecke entspannen. Durch kontinuierlich steigende Fahrgastzahlen strebt er einen Ausbau des SPNV-Angebots an. Dazu hat der NVR eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob und wie eine solche Umsetzung möglich ist.
Ende des Expander-Inhaltes29.04.2015 - Komplette Neufahrzeug-Flotte im Einsatz
Im vareo-Netz sind ab sofort alle 56 neuen Triebwagen des Typs Coradia LINT im Einsatz. Die Talent-Fahrzeuge, welche die Flotte auf der RB 25 verstärkt hatten, solange an den Neufahrzeugen letzte Anpassungen vorgenommen wurden, bleiben zunächst als Reserve-Fahrzeuge erhalten.
Ende des Expander-Inhaltes02.04.2015 - Neufahrzeug-Flotte komplett
Der Hersteller Alstom hat den letzten der insgesamt 56 bestellten Züge des Typs Coradia LINT ausgeliefert. Damit ist der neue vareo-Fuhrpark komplett. Solange an einigen Neufahrzeugen vor Ort noch Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen werden, verstärkt DB Regio NRW die Flotte mit Talent-Zügen aus seinem Fahrzeugbestand.
Ende des Expander-Inhaltes18.03.2015 - Mehr Platz im Eingangsbereich
In den neuen Fahrzeugen des Typs Coradia LINT haben die Fahrgäste künftig mehr Platz. Dazu werden nach und nach fünf bis neun Klappsitze im Eingangs- und WC-Bereich ausgebaut. Der dadurch verbesserte Fahrgastfluss soll auch für schnelleres Ein- und Aussteigen und kürzere Haltezeiten sorgen.
Ende des Expander-Inhaltes13.03.2015 - Fahrplananpassungen für deutliche kürzere Reisezeiten
Um die Reisezeiten auf der Eifel- und Voreifelstrecke zu verkürzen, haben NVR und DB Regio NRW den Fahrplan optimiert: Ab dem "kleinen" Fahrplanwechsel Mitte Juni wird in den morgendlichen Hauptverkehrszeiten für die Pendler aus der Eifel in Euskirchen bei drei Verbindungen ein bahnsteiggleicher Kurzübergang von drei Minuten in Richtung Bonn Hbf möglich. Auf der Voreifelbahn S 23 wird zudem die Fahrzeit ab Dezember so verkürzt, dass in beiden Fahrtrichtungen ein exakter 15-Minuten-Takt angeboten werden kann.
Ende des Expander-Inhaltes25.02.2015 - RB 25 fährt ab Ende 2017 bis Lüdenscheid
Die Oberbergische Bahn RB 25 wird bis Ende 2017 nach Lüdenscheid-Brügge verlängert. Dann können Fahrgäste erstmals ohne Umstieg im Stundentakt von Köln über Gummersbach nach Lüdenscheid fahren. Im Bahnhof Brügge erhalten sie schnellen Anschluss in Richtung Hagen/Dortmund.
Ende des Expander-Inhaltes05.02.2015 - Kinderkrankheit im Kühlsystem behoben
Die Probleme im Kühlsystem der neuen Fahrzeuge des Typs Coradia Lint wurden vom Hersteller Alstom identifiziert und behoben. In den letzten Wochen hatte austretendes Kühlwasser vermehrt zu Fahrzeugausfällen geführt. Ursache waren undichte Verbindungselemente, die nun bei allen Zügen ausgetauscht wurden.
Ende des Expander-Inhaltes04.02.2015 - Verbesserung des Raumklimas
Die Klimaanlagen in den neuen Fahrzeugen "Coradia Lint" wurden neu eingestellt. In den Zügen ist die Temperatur nun wärmer und damit deutlich angenehmer.
Ende des Expander-Inhaltes02.02.2015 - Weitere Neufahrzeuge eingetroffen
Zwei weitere neue Züge des Typs Coradia Lint werden ab sofort im vareo-Netz eingesetzt. Damit hat der Hersteller Alstom nun 54 der 56 bestellten Neufahrzeuge ausgeliefert. Zusätzlich verstärkt DB Regio NRW die Fahrzeugflotte in der Region mit vier Talent-Zügen aus seinem Fahrzeugbestand.
Ende des Expander-Inhaltes