Auf dem Overather Pilgerweg besinnlich unterwegs entlang der Agger

Artikel: Auf dem Overather Pilgerweg besinnlich unterwegs entlang der Agger

Spätestens seit Hape Kerkeling den Jakobsweg bezwungen hat, sind Wanderungen auf Pilgerwegen bei vielen Menschen beliebt und auch ohne religiöse Beweggründe nichts Außergewöhnliches.

Dass man für einen besinnlichen Spaziergang nicht unbedingt bis nach Spanien reisen muss, zeigt der Overather Pilgerweg.

Das Pilgern hat in Overath eine rund 300-jährige Tradition, und von alters her kommen die Pilger, um an der Festoktav in der Wallfahrtskirche Marialinden teilzunehmen. Die ist auch ein Ziel des rund 9 km langen Rundweges. Unterwegs stehen acht Info-Tafeln, die die Geschichte des Kreuzweges erzählen, den die Overather während einer großen Epidemie im Jahr 1740 anlegt haben. Auf den Tafeln werden die sogenannten Fußfälle, ihre Stifter und das Leben zur damaligen Zeit vorgestellt.

Start und Ziel des Rundweges ist der Bahnhof in Overath, den Sie bequem mit dem vareo-Zug erreichen. Von hier führt der Weg durch die beschaulichen Auen des Flüsschens Agger und weiter steil ansteigend über einen schmalen Waldpfad entlang der Fußfälle bis nach Marialinden. Hier steht die dreischiffige gotische Hallenkirche St. Mariä Heimsuchung. Ein Blick in den Innenraum und eine kontemplative Rast lohnen in jedem Fall.

Danach geht es weiter auf schmalen Pfaden durch Wald und Wiese hinab zur Agger und schließlich zurück an den Ausgangspunkt, den Overather Bahnhof. Die Wanderung ist in zweieinhalb Stunden ohne Probleme zu schaffen, aber je nach Jahreszeit und Witterung können Sie sich ruhig mehr Zeit lassen – und zum Beispiel am wildromantischen Ufer der Agger eine Pause einlegen. Mit den Zehen im Wasser und einem Grashalm zwischen den Zähnen.

Einen Erlebnisbericht finden Sie jetzt im neuen Erlebnis-Blog www.go-vareo.blog.

So kommen Sie hin:

Mit der RB 25 bis Bahnhof Overath.

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